Andachten

Andacht

Andacht 20.12.2020

20. Dezember 2020 | Claudia Mohr

Andacht 20.12.2020

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Die Zukunft der Menschheit heißt Neom. Neom soll eine hochtechnisierte Megastadt werden, die sich über Teile Saudi-Arabiens, Jordaniens und Ägyptens erstreckt. 26.500 Quadratkilometer groß und eine halbe Billion teuer. Der Kronprinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz Al Saud will diese Stadt in den kommenden Jahren aus dem Wüstensand auferstehen lassen. Optisches und architektonisches Vorbild soll Singapurs Parkdistrikt Gardens by the Bay sein.
Neom soll innovativ und hochmodern sein, ein Zentrum von Wissenschaft, Wirtschaft und Wohlstand mit neuen Gesetzen und Steuern. Die digitale Megaindustriezone soll mit autonomem Straßenverkehr mit personalisierten, vollautomatischen Punkt-zu-Punkt-Transfers, Passagierdrohnen und selbstlernenden Verkehrssystemen ausgerüstet werden, die Energieversorgung mit Wind- und Sonnenenergie sichergestellt. „Digitale Luft“ als Synonym für drahtloses Hochgeschwindigkeitsinternet soll jedem Bürger kostenlos zur Verfügung stehen. Das ganzheitliche Wohlbefinden der Bürger soll im Mittelpunkt der Gesundheitsvorsorge stehen. Geplant ist, dass Obst, Gemüse und Salat vor Ort in vertikalen Farmen gezüchtet werden und Drohnen bestellte Einkäufe direkt nach Hause liefern. Die vorgelagerten Inseln wiederum sollen ein modernes Urlaubsparadies mit Hotels und Vergnügungsparks werden.
Die geplante Bevölkerungszahl ist noch nicht bekannt. Neom ist ein Kunstwort aus neo und mustaqbal und bedeutet so viel wie „Neue Zukunft“. 2025 soll die erste Bauphase abgeschlossen sein. So weit der Plan; es werden jedoch erste Zweifel an seiner Umsetzung laut. Bereits der gesunde Menschenverstand warnt: Klingt surreal und nach Science-Fiction. Da soll Techno-Utopia uns von unseren Alltagsqualen erlösen und eine ganz neue Lebensqualität schenken. So planen Menschen tatsächlich die Zukunft der Welt.
Gottes Plan sieht ganz anders aus. Die „Neue Zukunft“ ist nicht Neom, sondern das neue Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommen wird. Das Neue ist dabei nicht die Hochtechnisierung, sondern die Abwesenheit von Sünde und die Anwesenheit Gottes. Nur so kann unser Leben wahre Qualität bekommen.

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