Andachten

Andacht

Andacht 22.12.2020

22. Dezember 2020 | Armin Richter

Andacht 22.12.2020

Bildnachweis: Macavity / photocase.de

Denn uns wurde ein Kind geboren, uns wurde ein Sohn geschenkt. Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft. Er heißt: wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedensfürst.

Im Jahr 1962 begannen Don Richardson und seine Frau Carol in Niederländisch-Neuguinea mit der Missionsarbeit unter den Sawi, einem Volk von Kopfjägern und Kannibalen. Ihre Dörfer lagen nicht nur wegen Blutrache in erbittertem Streit, auch Hinterlist und Verrat galten als Ideale. Sie „mästeten“ Angehörige anderer Dörfer mit „Freundschaft“, um sie dann hinterrücks zu töten und zu verspeisen. Auf die Verkündigung des Evangeliums reagierten sie mit unverhohlener Bewunderung für den Verräter Judas. Da es ständig Tote und Verletzte gab und Friedensappelle nichts nutzten, kündigte Don Richardson an, den Stamm zu verlassen. Das aber wollten die Sawi nicht, denn sie schätzten ihn. In der Nacht saßen die Männer der verschiedenen Stämme in ihren Langhäusern zusammen und beschlossen, Frieden zu schließen. Am nächsten Tag geschah etwas Unerwartetes. Ein Vater aus dem Dorf der Kamur nahm sein einziges Kind, lief trotz der jammernden Mutter zum Dorf der Haenam und übergab es einem seiner Feinde. Daraufhin übergab ein Vater von Haenam seinen Sohn einem Mann von Kamur. „Weißt du nicht, dass es unmöglich ist, Frieden zu halten ohne ein Friedenskind?“, erklärte ein Stammesangehöriger dem Missionar. „Das ist der einzige Weg, Vertrauen zwischen den Dörfern zu schaffen. Solange dieses Friedenskind bei dem anderen Stamm lebt, wird es Frieden geben.“
Richardson hatte den Schlüssel zum Herzen dieser Menschen gefunden: Er erzählte von dem Friedenskind Jesus, das Gott den Menschen gab. Das war der Anfang einer grundlegenden Wandlung im Denken dieses Volkes. (Quelle unbekannt)
Gott möchte unter uns sein, damit es uns gut geht. Wir können auch ohne Jesus leben, aber mit ihm geht alles viel besser. Wenn Jesus unter uns ist, haben wir Frieden. Wenn wir uns ihm öffnen, werden wir diesen Frieden erleben und weitergeben.

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