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Andacht

Andacht 16.01.2021

16. Januar 2021 | Franz-Josef Eiteneier

Andacht 16.01.2021

Bildnachweis: ig3l / photocase.de

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Diese Bitte aus dem Vaterunser habe ich schon sehr oft gebetet. Ich habe aber noch nie richtig darüber nachgedacht, was Gott eigentlich will und ob das auch mein Wille ist. Gottes Plan wird schon am Anfang der Bibel deutlich: „Lasset uns Menschen machen.“ (1 Mo 1,26) Das heißt, dass er mich so will, wie ich bin, unvollkommen und doch sein Ebenbild. Er hat speziell mich bei meinem Namen gerufen und mich damit zu seinem Eigentum erwählt. Er will für mich sorgen und alle Tage bei mir sein, sodass mich nichts aus seiner Hand reißen oder von ihm trennen kann. Er leitet mich in meinem Leben mit seinen Augen und zeigt mir den Weg (Ps 32,8). Gott möchte einen Menschen aus mir machen, der fähig ist, seinen Willen zu tun (Hes 11,19–20). Selbst wenn es mir nicht immer gelingt, will er mir meine Sünden nicht anrechnen. Er möchte nicht nur helfen, sondern alles dafür tun, dass jeder Mensch zur Erkenntnis der Wahrheit kommen kann, damit keiner verloren geht (2 Ptr 3,9). Gott kommt in Jesus Christus wieder auf diese Erde und nimmt mich zu sich, damit ich bin, wo auch er ist. Aber vorher reinigt er diese Erde und befreit sie von allem Bösen. Er will alles neu machen, vollkommen und unvorstellbar schön, sodass wir an diese Erde nicht einmal mehr denken werden (Offb 21,1–5). Dies ist nur ein grober Überblick über das, was sein Wille für mich ist; in der Bibel gibt es viele Texte, die das näher beschreiben. Wenn ich alles bedenke und verinnerliche, kann ich wirklich von ganzem Herzen und voller Vertrauen beten: „Dein Wille geschehe.“ Ich weiß, Gott hat nur Gedanken des Friedens für mich, keine, die Leid verursachen sollen, und er wird mir das Ende geben, auf das ich warte: Zukunft und Hoffnung. Er ist mein „Papa“ und er will, dass es mir gut geht (Röm 8,15–17). Deswegen überlasse ich dem Vater gerne die Regie in meinem Leben und bitte ihn jeden Tag um seine Führung und Leitung. Vor allem aber bitte ich darum, dass sein Wille in meinem Leben und auch in der großen Weltgeschichte geschehe. Das schenkt mir ein Gefühl der Geborgenheit und Vertrauen.

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