Andachten

Andacht

Andacht 18.01.2021

18. Januar 2021 | Holger Hentschke

Andacht 18.01.2021

Bildnachweis: froodmat / photocase.de

Stellt mich doch auf die Probe und seht, ob ich meine Zusage halte! Denn ich verspreche
euch, dass ich dann die Schleusen des Himmels wieder öffne und euch überreich mit
meinem Segen beschenke.

Im Gottesdienst sollte für eine bestimmte Sache gesammelt werden, und ich überlegte schon die ganze Woche hin und her, was ich dafür geben könnte. Auf dem Konto herrschte Ebbe, im Portemonnaie war nur noch ein kleiner Geldschein. Am Sabbatmorgen hielt ich auf dem Weg zur Gemeinde Zwiesprache mit meinem Herrn und sagte ihm: „Es tut mir leid, aber ich kann diesmal wirklich nichts geben. Das Geld ist im Moment so knapp, alles ist aufgebraucht. Entschuldigung.“ Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. „Mein lieber Freund, in deinem Portemonnaie ist aber noch ein Geldschein. Genau den möchte ich haben.“ Ich machte große Augen: „Bist du dir sicher? Dann bin ich vollkommen blank und der Monat ist noch nicht zu Ende. Aber weißt du was, wenn du ihn möchtest, dann bekommst du ihn.“ Und so legte ich den Schein bei der Sammlung in den Korb. Nicht wehmütig, sondern eher fröhlich, denn ich wusste irgendwie, dass ich das Richtige getan hatte. In den nächsten Tagen brauchte ich kein Geld. Das verwunderte mich schon etwas, aber ich dachte: ‚Es ist ja auch nichts mehr da, um es auszugeben.‘ Ein paar Tage später klingelte das Telefon und eine Summe, von der ich nicht mal wusste, dass sie existiert, wurde mir telefonisch zugesagt. Bald darauf sah ich einen vielfach höheren Betrag auf meinem Konto, als ich in der Sammlung gespendet hatte. Ich war sehr glücklich und ein wenig beschämt, dass ich für einen kurzen Augenblick an meinem, mich liebenden und fürsorgenden himmlischen Vater gezweifelt hatte. Ohne an eine Belohnung zu denken, hatte ich zuvor getan, was er sich von mir wünschte. Doch selbst jetzt kann ich es immer noch nicht fassen, wie sehr seine Zusage in dieser Situation wahr wurde. Er beschenkt uns mit viel mehr, als wir ihm jemals geben könnten. Seine Liebe ist so groß, dass er das Beste, das er hatte, für uns hingab. Niemals könnten wir aufwiegen, was er für uns tat und tut. Doch in unserer Dankbarkeit dürfen wir ihm all unsere Liebe schenken. Gott sorgt für uns, seine Kinder. Mir scheint, ab und zu testet er, wie weit wir ihm vertrauen und auf ihn hören. Lass dich auf ihn ein. Vertraue ihm. Es lohnt sich!

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