Andachten

Andacht

Andacht 21.01.2021

21. Januar 2021 | Josef Butscher

Andacht 21.01.2021

Bildnachweis: claudiarndt / photocase.de

Darum, ihr Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor ihm unbefleckt
und untadelig im Frieden gefunden werdet, und erachtet die Geduld unseres Herrn für
unsere Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm
gegeben ist, euch geschrieben hat. Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge
schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen werden
… zu ihrer eigenen Verdammnis.

Manche Christen meinen, der Missionsauftrag wäre damit erfüllt, dass man allen Menschen eine Bibel in die Hand drückt und sie auffordert, darin zu lesen. Danach könne der Herr Jesus wiederkommen. Doch so einfach ist das nicht. Durchs Bibellesen allein wird niemand gerettet. Außerdem kann man sehr wohl Teile aus der Heiligen Schrift kennen, wie Petrus schreibt, und sie so gründlich missverstehen, dass am Ende die „Verdammnis“ droht. Wie kann es dazu kommen? Offenbar gibt und gab es schon immer Menschen, die andere unwissend und leichtfertig verführt haben (vgl. 2 Ptr 3,17). Deshalb ermutige ich jeden Menschen, sich selbst ein Bild von der Erlösungslehre zu machen und sich nicht davon abschrecken zu lassen, dass „einige Dinge schwer zu verstehen sind“ (V.16), sondern Gott seine Fragen vorzubringen. Wenn Petrus sich auf Paulus bezieht und von der „Geduld unseres Herrn“ (V.15) spricht, dann liegt es nahe, dass er speziell an Römer 2,4 gedacht hat: „Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?“ Wir werden ohne Verdienst, allein aus Gnade, errettet. Diese Güte jedoch wird in uns einen ständigen Ruf zur Sinnesänderung, zur Buße hervorbringen. Die gottgeschenkte „Freiheit [soll nicht] zum Deckmantel der Bosheit“ (1 Ptr 2,16) werden. Die biblische Lehre der Gnade theoretisch gutzuheißen, ersetzt nicht das von Dankbarkeit und Liebe geprägte Alltagsleben. Jesus will keine wandelnden Begräbnisstätten herumlaufen sehen: außen weiß angestrichen und „schön anzusehen; innen aber voll … Knochen … und aller Unreinheit“ (Mt 23,27; EÜ). Er wünscht sich Nachfolger, die ungeheuchelt als neue Menschen erkennbar sind; Menschen, die andere nicht irreführen, sondern zu Christus hinführen.

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