Andachten

Andacht

Andacht 03.02.2021

03. Februar 2021 | Roland Nickel

Andacht 03.02.2021

Bildnachweis: mathias the dread / photocase.de

Der Herr spricht: „Ich will den erretten, der mich liebt. Ich will den beschützen, der auf
meinen Namen vertraut. Wenn er zu mir ruft, will ich antworten. Ich will ihm in der Not
beistehen und ihn retten und zu Ehren bringen. Ich will ihm ein langes Leben schenken und
ihn meine Hilfe erfahren lassen.“

Es war ein anstrengender Tag. In der Nacht hatte ich kaum geschlafen. Ich fühle mich wie gerädert. Jetzt geht es nur noch darum, von der Arbeit nach Hause zu fahren. Es sind keine 25 Kilometer. Auf der Autobahn habe ich mit Müdigkeit zu kämpfen. Kein Wunder, denn mein Arzt hatte mir eine schwere Schlafapnoe (Atemstillstand im Schlaf) diagnostiziert. Bis zum Termin im Schlaflabor muss ich noch durchhalten. Ich spüre die Anzeichen für einen drohenden Sekundenschlaf. Vor einigen Tagen hatte ich davon in einem Automagazin gelesen. Eigentlich müsste ich jetzt auf den Randstreifen fahren und ein paar Minuten die Augen zumachen. Aber es ist nicht mehr weit, nur noch ein paar Minuten. Dann passiert es! Ich bin auf der Gegenfahrbahn. Was nun? Ich reiße das Lenkrad herum, kann das Auto gerade noch abfangen. Alles geht sehr schnell. In diesem Moment gab es keinen Gegenverkehr. Gar nicht auszudenken, wie viele Menschen hätten verletzt oder sogar getötet werden können. Der Schreck steckt tief in meinen Gliedern. „Glück gehabt!“, sagen manche. Oder hatte Gott seine Hand im Spiel? Ja, davon bin ich überzeugt! Gott hat sein Wort gehalten. Er hat mich in dieser Situation bewahrt. Beweisen kann ich es nicht, aber ich glaube es zutiefst, weil er es zugesagt hat. Unser heutiger Bibeltext ist deutlich: Er will mich „beschützen“ (Ps 91,14 NLB), mir „in der Not beistehen“ (V. 15 NLB). Ich bin mir sicher, in dieser Situation hat er mich seine „Hilfe erfahren lassen.“ (V. 16 NLB) Und das alles, obwohl ich mir die Suppe selbst eingebrockt hatte. Ich wusste, wie gefährlich es ist, übermüdet Auto zu fahren. Und dennoch hat Gott mich hier im wahrsten Sinne des Wortes gerettet. Warum? Hier steht es: „Weil du in meinen Augen kostbar bist und wertvoll und weil ich dich liebe“ (Jes 43,4 NLB). Verstehen kann ich es nicht, nur annehmen. Danke Herr!

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