Andachten

Andacht

Andacht 05.02.2021

05. Februar 2021 | Loana Bornowski

Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Jesus antwortete: „Das wichtigste Gebot ist dies: ‚Höre, o Israel! Der Herr, unser Gott,
ist der einzige Herr. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer
Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft lieben.‘ Das zweite ist ebenso wichtig:
‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.‘“

Es ist nicht immer einfach, miteinander auszukommen. Das fängt in der Familie an, setzt sich auf der Arbeitsstelle fort und macht auch vor der Gemeinde nicht halt. Man kommt sich manchmal vor wie in einem Flipperautomaten, überall stößt man an. Und ich habe ja auch selbst so meine Macken und Unzulänglichkeiten, das ist für andere vielleicht auch nicht einfach. Dazu kommen unsere Schwächen und Geheimnisse. Da fällt es uns oft leichter, Gott zu lieben, den wir nicht sehen können, als unseren Nächsten, der uns direkt gegenübersitzt. Das mag auch daran liegen, dass wir uns darauf verlassen dürfen, dass Gott immer nur Gutes für uns im Sinn hat. Mit den Mitmenschen verhält es sich da zuweilen anders. Und doch ruft Jesus uns auf, nicht nur Gott zu lieben, sondern auch den Nächsten, und zwar genau so wie uns selbst. Das kann ich nicht aus mir selbst heraus, merke ich schnell. Gerade das ist ja mein Problem, der Mangel an Liebe. Meine Erfahrung ist, dass ich erst fähig bin, andere zu lieben, wenn ich die Liebe Gottes zu mir erfasst, erfahren und angenommen habe. Dass Gott mich und mein Leben bejaht, mich als sein Kind angenommen hat, das verleiht mir Flügel, macht mich stark. So kann ich andere annehmen und lieben. Selbst wenn ich nicht mit so starker Liebesfähigkeit ausgestattet bin, kann ich Gott bitten, andere lieben zu können – und auch mich selbst. Ich glaube, dass andere Menschen das spüren, denn es verleiht eine innewohnende Kraft, eine Stabilität, die anziehend ist. Nicht zu vergessen die Freude, die daraus entsteht, mit Gott tief verbunden und in ihm geborgen zu sein. In der Liebe zu wachsen ist ein wichtiger Bestandteil im Leben jedes Gläubigen, vielleicht der wichtigste überhaupt. Doch zu lieben wie Christus ist gleichzeitig eine große Herausforderung. Aber mit ihm an unserer Seite können wir es jeden Tag aufs Neue wagen.

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