Andachten

Andacht

Andacht 08.02.2021

08. Februar 2021 | Albrecht Höschele

Andacht 08.02.2021

Bildnachweis: raichinger / photocase.de

Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr groß; in Hoheit und Pracht
bist du gekleidet.

Trotz des nachlassenden Interesses an geistlichen Themen, gibt es immer wieder Leute, die gern eine schöne Kirche besuchen. Doch David lobt hier keinen geschmückten Raum herrlich gestaltete Gottesdienste, sondern den wunderbaren, allmächtigen Gott und liebevollen Schöpfer! Dahinter höre ich die Frage danach, wie diese Herrlichkeit auf die Gemeinde „abfärbt“, welche geistlichen Qualitäten sich in den Herzen der Gläubigen finden lassen. Schaue ich in das Neue Testament hinein, sehe ich am Anfang, trotz mancher Not, glückliche Menschen, die durch Jesus zu Schwestern und Brüder geworden sind und liebevolle Gemeinschaft pflegen. Schön waren die Hoffnung und der Glaube an Gottes Wort (Joh 1,1). Auch Martin Luther erinnerte zu seiner Zeit daran, dass wir in Gott keinen zornigen Richter, sondern einen liebenden Heiland und tröstenden Freund haben. Wenn wir einmal Rechenschaft über unser Leben ablegen müssen, ist auch dort unser Heiland und Fürsprecher. Was ließe sich Schöneres über Gott und seine Kindern sagen? Mitglieder einer schönen Gemeinde fühlen sich angenommen, sind sensibel für andere, machen einander Mut, sind dankbar für Wertschätzung und Geborgenheit und geben dies auch weiter. Wer Glaubensgemeinschaft als schöne geistliche Heimat erlebt, kann auch am ehesten die Herrlichkeit Gottes begreifen. Wenn heute Menschen manchmal sagen: „Gott ja – Kirche nein“, dann ist dies der Hilferuf an überzeugte Christen, zu einem schöneren, von Liebe geprägten Leben beizutragen. „Schön“ bedeutet auch, dass wir Gläubige authentisch sind – besonders unseren Kindern, Freunden und Angehörigen gegenüber. Dort, wo „die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz“ (Röm 5,1), wo man einander kennt, Sorgen teilt, Fehler verzeiht und miteinander lacht, zeigt sich ein authentischer Glaube. Gerne halte ich es ebenso mit dem 27. Psalm: „Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN ...“ (Ps 27,4) „Lobe den HERRN, meine Seele!“

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