Andachten

Andacht

Andacht 23.02.2021

23. Februar 2021 | Rafael Schäffer

Andacht 23.02.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Ihr wisst doch, wie es ist, wenn in einem Stadion ein Wettlauf stattfindet: Viele nehmen daran teil, aber nur einer bekommt den Siegespreis. Macht es wie der siegreiche Athlet: Lauft so, dass ihr den Preis bekommt!

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 bot sich den Zuschauern im Eiskunstlauf der Paare ein dramatischer Wettbewerb. Die Favoriten Aljona Savchenko und Bruno Massot lagen nach der Pflicht nur auf Platz vier. Aljona war durch eine Erkältung beeinträchtigt und konnte nicht ihre beste Leistung zeigen. Bruno stürzte bei einem Sprung, was einen hohen Punktabzug bedeutete. Sie lagen zwar knapp hinter dem dritten Platz, doch die beiden Erstplatzierten Paare schienen uneinholbar. Der Traum vom Gewinn einer Goldmedaille war quasi geplatzt, die jahrelangen Vorbereitungen vergebens. Mit dem Wissen um den riesigen Rückstand starteten beide am nächsten Tag ihre Kür. Was die Zuschauer nun im Stadion und an den Fernsehern geboten bekamen, hatte die Welt noch nicht gesehen. Ein sensationeller Lauf, die Jury vergab eine Punktzahl, die einen neuen Kür-Weltrekord bedeutete! Das ist ein modernes Beispiel wie sich Paulus unser Engagement für Gott und sein Reich vorstellt. Ein Spitzensportler bereitet sich mit unfassbarer Hingabe, Aufopferungsbereitschaft und Disziplin jahrelang vor. Diese Fokussierung erfordert, viele andere (wichtige) Dinge im Leben unterzuordnen. Eigentlich möchte ich Gott in meinem Leben an die erste Stelle setzen. Doch ich stelle leider fest, dass mir das im Alltag selten gelingt, weil ich oft andere Prioritäten setze. Es ist eben unbequem, morgens um sechs Uhr erst mal eine Runde joggen zu gehen oder eine Viertelstunde Stille Zeit mit Gott zu haben. Andere Dinge sind spannender, machen mehr Spaß, fallen mir leichter. Doch wenn ich vom Sinn überzeugt bin und das Ziel kenne, weiß ich, dass es lohnenswert ist, sich auch einmal durchzubeißen. Insofern sind mir Aljona Savchenko und Bruno Massot ein Vorbild. Weil die Konkurrenz bei der Kür patzte, gewannen sie mit 235,9 Punkten und einem minimalen Vorsprung von weniger als 0,5 Punkten die Goldmedaille. In diesem Detail ist Paulus’ Vergleich unzutreffend. Bei Gott gibt es nicht nur einen Sieger. Wir alle können durch unseren Glauben Sieger sein. Wie bei Olympia gilt: Dabei sein ist alles! (Fortsetzung morgen)

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