Andachten

Andacht

Andacht 13.03.2021

13. März 2021 | Holger Teubert

Andacht 13.03.2021

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Ich aber, Herr, vertraue dir. Du bist mein Gott, daran halte ich fest! Was die Zeit auch
bringen mag, es liegt in deiner Hand.

Es war Freitag, der 13. Ich fuhr mit dem Regionalzug von Dannenberg nach Lüneburg. Zwei Mitarbeiter der Eisenbahngesellschaft „erixx“ verteilten im Zug das Faltblatt „13 Fakten zum Freitag, den 13.“ Ich nahm es zur Hand und begann zu lesen. Ich erfuhr, dass jedes Jahr mindestens einen und höchstens drei Freitage hat, die auf einen 13. fallen. Die Angst vor der Zahl 13 gilt als machtvoller Aberglaube. Sogar einen psychologischen Fachausdruck gibt es dafür: „Triskaidekaphobie“ bedeutet die übersteigerte Furcht vor dem 13. Lange Zeit wurde in Deutschland die 13 als das „Dutzend des Teufels“ bezeichnet. Doch nicht überall ist diese Zahl ein Symbol für Unglück. In der jüdischen Tradition gilt die 13 als Glückszahl und Symbol Gottes, weil sie über der Zwölf steht. Die Japaner sehen in der 13 ebenfalls eine Glückszahl. Ähnlich war es in Deutschland mit dem Freitag. Das Christentum gedenkt an das Leiden und Sterben Jesu am Karfreitag, einem Fast- und Trauertag. Die Katholiken bringen daher freitags das sogenannte Fastenopfer. Noch 1930 galt dagegen im protestantischen Norden Deutschlands der Freitag als Glückstag und besonders guter Termin zum Heiraten – auch „Freien“ genannt. Es gibt Menschen, die verzichten am Freitag, den 13. auf Reisen oder Ausflüge. Doch das sei laut dem Faltblatt „Blödsinn“. Es ist schon merkwürdig, dass Glück oder Unglück von einer bestimmten Zahl oder einem Tag abhängig sein sollen. Wer dagegen sein Vertrauen auf Gott setzt, braucht weder Glücksbringer, noch muss er Unglückstage fürchten. Er ist keinem blinden Schicksal ausgeliefert, denn sein Leben liegt in Gottes Hand. Deshalb fordert Jesus auf: „[Sorgt euch nicht] um euren Lebensunterhalt, um Nahrung und Kleidung! … Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein … Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. Deshalb sorgt euch nicht um morgen“ (Mt 6,25.32–34 Hfa). Statt uns von etwas oder jemandem angst und bange machen zu lassen, möchte Gott, dass wir ihm vertrauen. Denn auch in dunklen Tagen sind wir nicht allein.

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