Andachten

Andacht

Andacht 14.03.2021

14. März 2021 | Roland Nickel

Andacht 14.03.2021

Bildnachweis: zettberlin / photocase.de

Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.

Es muss ganz schön dick sein, dieses Buch, in dem alles aufgeschrieben steht: die Taten aller Menschen an jedem Tag. Gottes Speicher übertrifft meine alte 500-Gigabyte-Festplatte bei Weitem, auf der bereits der Text von 100.000 Bibeln gespeichert werden könnte. Gott hat viel Platz in seinen Büchern. Alles, was ich verbockt habe, wird wohl auch dort zu finden sein; und das war nicht wenig. Davor hatte ich immer Angst. Gott schreibt alles auf. Selbst das, was keiner weiß, was ich so gerne verheimlichen würde und Dinge, die heute noch mein Gewissen plagen, die ich nicht wiedergutmachen kann. Alles ist in der Cloud Gottes gespeichert. Wenn er all das gegen mich verwenden würde, hätte ich keine Chance, dann wäre ich verloren. Aber es gibt das Buch des Lebens. Was steht dort geschrieben? Meine Sünden? Alles, was ich falsch gemacht habe? Nein. Es stehen nur Namen darin – meiner und deiner –, sonst nichts. Auch keine guten Werke, von denen ich auch einige getan habe. Nein, nur mein und dein Name. Christus hat uns hineingeschrieben. Wir zwei und alle anderen Gläubigen werden bezeichnet als „die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes“ (Offb 21,27). Und warum hat er das getan? In Kapitel 22,14 heißt es: „Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie Zugang haben zum Baum des Lebens.“ Das ist ein Symbol dafür, dass wir das Geschenk der Erlösung durch Christus für uns angenommen haben. Wir glauben fest, dass Christus für uns gestorben ist. Er hat uns unsere Schuld vergeben. So brauchen wir keine Angst vor dem Gericht zu haben. Im Gegenteil, es ist sogar umgekehrt: wir und alle Gläubigen werden mit Christus die Welt richten, denn „ihnen [den Gläubigen] wurde das Gericht übergeben“ (Offb 20,4; vgl. 1 Kor 6,2). Eine frohe Botschaft, die Jesus so formuliert: „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ (Lk 10,10)

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