Andachten

Andacht

Andacht 15.03.2021

15. März 2021 | Holger Hentschke

Andacht 15.03.2021

Bildnachweis: windkind. / photocase.de

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

Heute vor genau 15 Jahren, am 15. März 2005 war der glücklichste Tag in meinem Leben. An diesem Tag ist meine Tochter um 20.40 Uhr geboren. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Noemi! Gleichzeitig startete auch ein Lernprozess, der nicht mehr nur die Sorge um mein eigenes Leben, sondern auch um ein schutzbedürftiges kleines Wesen umfasst. Dieses Wesen kann noch nicht für sich selbst sorgen, es muss versorgt werden, möchte geliebt werden, will etwas lernen. Durch die Vaterrolle habe ich etwas noch besser verstanden und begriffen: Gott. Wie ich als fehlerhafter Mensch mit meiner unvollkommenen Liebe für meine Tochter da bin, macht mir bewusst, wieviel mehr Gott für mich sorgt. Ein Beispiel: Noemi mochte es immer sehr, vor dem Einschlafen eine Gute-Nacht-Geschichte zu hören. Ich überlegte mir also immer wieder neue Abenteuer mit Hoppel und seinen Freunden im Wald, und versuchte auch den christlichen Aspekt mit einzubauen. Manchmal war meiner Tochter die Geschichte nicht lang genug und manchmal zu langweilig, aber wenn sie dabei einschlief, küsste ich sie auf die Stirn, zog die Decke etwas höher, wünschte ihr eine gute Nacht und war überhaupt nicht böse, dass sie die Geschichte nicht bis zum Ende angehört hatte. Das machte mich um eine Sorge leichter, denn ich haderte mit meinem eigenen Gute- Nacht-Gebet. Ich schlief oft darüber ein. Also veränderte ich die Position, nicht mehr liegend im Bett, sondern im Sitzen. Wieder eingeschlafen. Ich habe alles ausprobiert aber selbst knieend vor dem Bett bin ich einmal eingeschlafen. Ich fühlte mich schlecht. Durch mein Kind, das bei der Gute-Nacht-Geschichte einschlief, erkannte ich: Holger, es ist nicht schlimm. Gott küsste mich auf die Stirn, zog die Decke noch etwas höher und wünschte mir eine gute Nacht, wie auch ich es als Vater tat. Er freute sich, dass ich den Tag mit ihm begonnen und beendet hatte. Das nahm mir unheimlich viel Druck, und ich konnte mit der Situation viel besser umgehen. Gott liebt uns mehr, als wir unsere Kinder. Er gibt uns alles, was wir brauchen, und will das Beste für uns. Danke, himmlischer Papa.

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