Andachten

Andacht

Andacht 14.04.2021

14. April 2021 | Klaus Schulz

Andacht 14.04.2021

Bildnachweis: zettberlin / photocase.de

Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt
alles so von Anfang der Schöpfung an. Denn denen, die dies behaupten, ist verborgen, dass
von jeher Himmel waren und eine Erde.

Professor Thomas Nagel zählt zu den einflussreichsten Philosophen englischer Sprache. Und er ist nicht nur ein sehr geehrter, sondern auch ein mutiger Mann. Er hat den Mut, das auszusprechen, was auch viele andere empfinden, die wie er nicht an Gott glauben wollen. Denn der Unglaube geht oft mit Ungewissheit einher. Gegen Ende seines Buches Das letzte Wort (-Reclam Verlag, Stuttgart, 1999) schreibt Nagel über die Angst vor der Religion: „Ich will, dass der Atheismus wahr ist, und es bereitet mir Unbehagen, das einige der intelligentesten, und am besten unterrichteten Menschen, die ich kenne, im religiösen Sinne gläubig sind. Es ist nicht nur so, dass ich nicht an Gott glaube und natürlich hoffe, mit meiner Ansicht recht zu behalten, sondern eigentlich geht es um meine Hoffnung, es möge keinen Gott geben! Ich will, dass es keinen Gott gibt, ich will nicht, dass das Universum so beschaffen ist.“ Während die Berichte in den Medien recht häufig den Eindruck hervorrufen, als hätte die Wissenschaft Gott „abgeschafft“, vermitteln wissenschaftliche Zeitschriften und Fachbücher etwas anderes. Die Wissenschaft selbst kann ja weder die Existenz Gottes noch das Gegenteil beweisen. Deshalb wäre es töricht, wenn wir unseren Glauben (oder unseren Unglauben) auf die Aussagen der Wissenschaft stützen würden. Allerdings braucht niemand über Gott unwissend zu sein oder zu bleiben. Der Apostel Petrus weist darauf hin, dass Unwissenheit in dieser Frage auf einer zuvor gefällten eigenen Willensentscheidung gegen Gott beruht. Die „Spötter“, von denen Petrus in diesem Zusammenhang spricht, leugnen bewusst das Handeln Gottes in Schöpfung und Weltgeschichte. Wir sind gut beraten, wenn wir Gott vertrauen und ihn ernst nehmen. Wie das Wort Gottes uns wissen lässt: „Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben vom heiligen Geist haben Menschen in Gottes Auftrag geredet.“ (2 Ptr 1,20) Gott hat das letzte Wort. Alle Spötter werden dies zu spüren bekommen. Wir aber haben eine Zukunft und dürfen das Reich Gottes voraussehen.

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