Andachten

Andacht

Andacht 19.04.2021

19. April 2021 | Thomas Lobitz

Andacht 19.04.2021

Bildnachweis: Mr. Nico / photocase.de

Da sprach Mose zum Volk: Gedenkt an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten, aus der
Knechtschaft, gezogen seid, denn der HERR hat euch mit mächtiger Hand von dort
herausgeführt; darum soll kein gesäuertes Brot gegessen werden.

Ein Start-up-Unternehmer aus Österreich hat eine App entwickelt, die Menschen glücklich machen will. Dabei geht es ihm nicht um kurzfristige Gefühle, sondern um ein „gutes Leben“, wie er in einem Zeitungsinterview sagte. Die App rät dazu, jeden Tag fünf Minuten lang glückliche Erlebnisse zu reflektieren. Nutzer führen zu diesem Zweck ein Dankbarkeitstagebuch, in dem sie positive Erinnerungen festhalten. Diese werden in der App thematisch sortiert gespeichert. Täglich werden die Anwender dann via Smartphone an einen schönen Moment erinnert. Je nach Nutzungseinstellungen sucht die App einen passenden Eintrag zum aktuellen Gemütszustand aus. Wenn es etwa in der Paarbeziehung kriselt, erinnert die App an schöne Erlebnisse in der Partnerschaft. Oder sie zeigt sportliche Erfolge an, wenn man gerade keine Lust aufs Training hat. Das Erinnern ist kein billiger Psychotrick, um sich kurzzeitig besser zu fühlen. Tatsächlich prägen sich Regionen des Gehirns, die häufiger aktiviert werden, mit der Zeit stärker aus und verändern unser Denken tief greifend. Bereits in der Bibel werden Gläubige häufig aufgefordert, sich an ihre Erfahrungen mit Gott zu erinnern. So sollte das Passafest, von dem im heutigen Bibeltext die Rede ist, den Israeliten ihre Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten ins Gedächtnis rufen. Christen feiern Abendmahl, um sich immer wieder neu der Bedeutung des Todes Jesu bewusst zu werden: Durch sein Opfer sind sie vor Gott gerecht geworden. Deshalb haben sie allen Grund zur Freude und Zuversicht. Und Paulus schlägt in dieselbe Kerbe, indem er rät: „Richtet eure Gedanken auf das, was schon bei euren Mitmenschen als rechtschaffen, ehrbar und gerecht gilt, was rein, liebenswert und ansprechend ist, auf alles, was Tugend heißt und Lob verdient.“ (Phil 4,8 GNB) Auch heute können wir uns Zeit nehmen, um uns an Erfahrungen mit Gott, mit seiner Hilfe überstandene Lebenskrisen, Gebetserhörungen oder Geschenke Gottes zu erinnern, für die wir dankbar sind. Das wird unser Lebensglück vermehren – ganz bestimmt!

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