Andachten

Andacht

Andacht 09.05.2021

09. Mai 2021 | Roland E. Fischer

Andacht 09.05.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle
dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Der Nachlass eines angesehenen Kunstsammlers sollte versteigert werden. Aus der ganzen Welt waren Leute angereist, um das eine oder andere wertvolle Bild zu ergattern. Die Auktion begann mit einem künstlerisch eher minderwertigen Porträt. Es stellte den im Krieg gefallenen Sohn dieses Kunstsammlers dar. Die Versteigerung schleppte sich dahin, denn niemand wollte dieses Bild haben. Alle warteten auf die bedeutenden Stücke. Doch weil der Verstorbene es so verfügt hatte, musste sich zuerst jemand finden, der das Porträt seines Sohnes erwarb. Schließlich bot ein alter Freund 100 Euro. Kurz darauf fiel der Hammer. Das Bild wurde dem Mann zugesprochen. Und dann sagte der Auktionator: „Die Versteigerung ist beendet. Nach dem letzten Willen des Verstorbenen bekommt derjenige, der das Bild des Sohnes nimmt, auch alles andere.“ Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist die größte und beste Gabe, die uns Gott zugedacht hat. Alle anderen Gaben sind darin eingeschlossen, denn mit ihm ist uns alles geschenkt. Was ist damit gemeint? Was ist uns alles mit und durch Christus zuteil geworden? Paulus macht das in seinem „Loblied“ in Römer 8 deutlich: Zuerst sind wir gerettet, wir sind erlöst und Kinder Gottes. Diese Gotteskindschaft macht uns gleichzeitig zu Erben Gottes. Damit verbindet sich die Hoffnung auf das Zukünftige, auf das noch Unsichtbare, auf das wir in Geduld warten. Paulus bringt das auf die Formel: bestimmt, berufen, gerecht gemacht, verherrlicht (V. 30). Den Gläubigen ist auch der Heilige Geist gegeben, dessen Aufgaben recht umfassend beschrieben werden: der Geist wirkt in uns, hilft uns, betet für uns und tritt bei Gott für uns ein. Diese heilsgeschichtlichen Geschenke wirken sich ganz praktisch im Leben der Gläubigen aus. Und Paulus wird noch konkreter: Gott ist in den Schwierigkeiten des Lebens, in Angst und Gefahr bei uns. Wir können uns der Liebe Christi sicher sein. Das alles überwinden wir nämlich durch Jesus Christus, der für uns einsteht. Ja, mit Christus ist uns das alles geschenkt. Johannes formuliert es kurz und knapp: „Wer den Sohn hat, der hat das Leben.“ (1 Joh 5,12) 

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