Andachten

Andacht

Andacht 14.05.2021

14. Mai 2021 | Günther Hampel

Andacht 14.05.2021

Bildnachweis: boing / photocase.de

Erkenne doch, wie weit du dich von deiner ersten Liebe entfernt hast! Kehre wieder zu
mir zurück und bemühe dich so, wie du es am Anfang getan hast.

Der Glaube an Christus ist eine tragfähige Grundlage für ein neues Leben, aber trotzdem gilt: Veränderung ist nicht leicht! Eingeschliffene Gewohnheiten sind oft schwer zu verändern. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an den Kauf eines neuen Autos, der mit einem Wechsel der Gangschaltung verbunden war. Statt der Lenkradschaltung war nun Knüppelschaltung angesagt und es dauerte eine Weile, bis ich nicht mehr in die falsche Richtung griff. Jungverheiratete müssen lernen, sich anzupassen und aus ihren individuellen Lebensstilen einen gemeinsamen zu entwickeln. Menschen, die ihren Lebenspartner verloren haben, müssen sich an die neue Situation gewöhnen. Solche und ähnliche Gegebenheiten sind oft schwer zu bewältigen, aber in der Regel unumgänglich. Das trifft auch auf unser Christsein zu! Oft versagen wir an dieser Stelle, weil wir nicht zu durchgreifenden Veränderungen bereit sind oder nicht wissen, wie wir die Theorie in die Praxis umsetzen sollen. Aber der Übergang von einer neuen Erkenntnis zum neuen Verhalten ist und bleibt die entscheidende Stelle. Hier zeigt sich, was wirklich aus einer Bekehrung wird. Grundsätzlich stehen zwei Tatsachen fest: zum einen, dass Gott die Veränderung unseres Lebens nach seinen Maßstäben verlangt, und zum anderen, dass solche Veränderung durch Christus möglich ist! Manche konzentrieren sich auf die Vergangenheit und bejammern, was sie alles falsch gemacht haben. Das halte ich für sinnlos, denn das Vergangene ist ohnehin nicht mehr zu ändern. Der Mensch, so wie er jetzt ist, muss sich ändern. Mit der Vergangenheit sollten wir uns deshalb nur unter zwei Gesichtspunkten beschäftigen. Erstens in Bezug auf die Frage: Gibt es noch etwas zu ordnen? Denn die Vergangenheit kann nur durch Vergebung, Wiedergutmachung und Versöhnung abgeschlossen werden. Und zweitens die Erkenntnis betreffend, dass aus der Vergangenheit die heutigen Wertvorstellungen hervorgegangen sind. Deshalb gilt es, sich heute bewusst zu machen, welche Auswirkungen die Gegenwart beeinflussen. Auf dass wir die Liebe zu Gott nicht abkühlen lassen, sondern fest mit ihm verbunden bleiben.

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