Andachten

Andacht

Andacht 21.05.2021

21. Mai 2021 | Manfred Böttcher

Andacht 21.05.2021

Bildnachweis: claudiarndt / photocase.de

[Jesus sagt:] „Der Vater wird euch in meinem Namen den Helfer senden, der an meine
Stelle tritt, den Heiligen Geist.

Die Dreieinigkeit Gottes ist nicht leicht zu begreifen. Da ist erst einmal Gott selbst. Wenn auch viele Menschen nicht mehr nach ihm fragen, meinen dennoch nicht wenige: Eine über den Dingen stehende Ordnungsmacht, die man Gott nennen kann, wird gebraucht. Wird jedoch von Gottes Sohn gesprochen, der in Jesus Christus Mensch wurde und wieder bei Gott ist, wird das häufig bezweifelt. Kommt man schließlich auf den Heiligen Geist zu sprechen, so begegnet einem Un-verständnis, mitleidiges Lächeln oder gar Spott. Der Heilige Geist ist jedoch für jeden Christen unverzichtbar und von großer Bedeutung. Er gehört untrennbar zur Gottheit: der Vater, der Sohn Jesus Christus, der Heilige Geist. Wer sich zu Jesus Christus bekennt, wird vom Heiligen Geist erfüllt. Das hat Jesus seinen Jüngern vor allem in den Abschiedsreden erklärt. Drei Jahre war er mit seinen Jüngern zusammen, um sie für die künftige Aufgabe vorzubereiten. Zeugen sollten sie sein für die durch Jesus vollbrachte Erlösung – und das in der ganzen Welt. Wie sollte das jedoch möglich sein, wenn Jesus ihnen nicht mehr sichtbar zur Seite stehen würde, sie ihn nicht mehr um Rat fragen konnten? Darum versicherte Jesus seinen Jüngern: „Ich lasse euch nicht wie Waisenkinder allein, ich komme wieder zu euch. Der Vater wird euch in meinem Namen den Helfer senden, der an meine Stelle tritt, den Heiligen Geist.“ (Joh 14,18.26 GNB) An Stelle der sichtbaren Gegenwart ihres Meisters sollte fortan die unsichtbare Gegenwart des Heiligen Geistes treten und Jesu Nachfolger befähigen, überall auf der Welt die frohe Botschaft der Erlösung durch Jesus Christus weiterzusagen. Durch den Heiligen Geist wird Jesu Nachfolgern eine neue Identität gegeben: Sie sind Gottes Kinder. „Alle, die sich vom Geist Gottes führen lassen, die sind Gottes Söhne und Töchter. So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind“ (Röm 8,14.16 GNB). An dieser Zusage können wir uns festzuhalten, selbst in den Notlagen des Lebens, bei schwerer Krankheit, im Alter, wenn man auf Hilfe anderer angewiesen ist. Dann soll es dich ermutigen: Du bist ein Kind Gottes! Vor dir liegt noch eine herrliche Zukunft!

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