Andachten

Andacht

Andacht 29.05.2021

29. Mai 2021 | Heinz-Ewald Gattmann

Andacht 29.05.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Dann werden zwei Männer zusammen auf dem Feld arbeiten – den einen wird der
Menschensohn zu sich holen und den anderen zurücklassen. Zwei Frauen werden
zusammen Korn mahlen – die eine wird er zu sich holen und die andere zurücklassen.
Bleibt also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr wiederkommt.

„Wir überlegen, in ein anderes Land auszuwandern. Wenn nämlich die letzte Zeit da ist, kann man sich dort in den unendlichen Weiten besser verstecken als hier in Deutschland!“ Ich versuche zu verstehen, was meinen Gesprächspartner bewegt. Er glaubt an die baldige Wiederkunft Christi, – ich tue es auch. Er sieht, dass sich viele Dinge, die Jesus vorhergesagt hat, erfüllt haben, – ich sehe es genauso. Und doch unterscheiden wir uns. In den Endzeitreden Jesu lassen sich zwei unterschiedliche Linien finden. Einmal spricht Jesus von schlimmen Zuständen auf dieser Welt, er erwähnt schreckliche Verfolgungen und Konflikte für seine Nachfolger kurz vor seiner Wiederkunft. Dann gibt es unseren Eingangstext: Gläubige und Ungläubige gehen miteinander ihrem Beruf nach, andere verrichten gemeinsam ihre Hausarbeit und leben miteinander. Sie führen also ein ganz normales Leben, das sich von dem anderer Menschen nicht unterscheidet und von seiner Wiederkunft unterbrochen wird. Beide Aussagen, so unterschiedlich sie auch die letzte Zeit beschreiben, sind wahr. Während wir gegenwärtig in einigen Teilen der Welt eine der schlimmsten Christenverfolgungen aller Zeiten erleben, leben Gläubige in anderen Bereichen ohne Gefahr als anerkannte Zeitgenossen. Und wenn ich dann erfahre, dass das Evangelium durch die neuen Medien problemlos weltweit verkündet werden kann, bleibt wohl nur eine Erklärung: Jesus kann jederzeit zurückkommen, buchstäblich jeden Tag! Es braucht keine weiteren Erfüllungen seines Wortes. Es braucht nur die Entscheidung Gottes – und das ist das entscheidende Kriterium – und wir würden Jesus noch heute in den Wolken des Himmels sehen. Mich begeistert diese Vorstellung! Und sollte es noch Jahre dauern, bis Jesus kommt, mich wird das nicht enttäuschen. Er weiß am besten, wann er den Schlussstrich unter die Erde ziehen muss. Bis dahin kann ich geduldig warten, – in Freude und Zuversicht, Geborgenheit und voller Hoffnung.

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