Andachten

Andacht

Andacht 08.06.2021

08. Juni 2021 | Günter Schlicke

Andacht 08.06.2021

Bildnachweis: giftgruen / photocase.de

Ihr seht also, wie ihr von uns denken müsst: Wir sind Menschen, die im Dienst von
Christus stehen und Gottes Geheimnisse zu verwalten haben. Von Verwaltern wird
verlangt, dass sie zuverlässig sind.

Ein beleibter, betagter Direktor schaut vom Büro auf die qualmenden Schornsteine seines Betriebs, legt dem Sohn väterlich die Hand auf die Schulter und sagt: „Mein Sohn ... es geht im Leben nicht nur darum, Geld zu machen ... es geht darum, einen Haufen Geld zu machen!“ (Stern 3.1.19; S. 22). Es scheint immer beliebter zu sein, alles nur aus der Perspektive der Ökonomie zu betrachten. Doch scheuen wir dann die Kosten, die unser Wohlstand mit sich bringt, egal ob wir an den Abgasskandal denken, die jahrelangen Diskussionen zum Atomausstieg oder die Entsorgung unseres Plastikmülls in ärmeren Ländern. So als wäre mit Geld alles machbar. Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass wir uns als Herren dieser Welt fühlen und nicht als Verwalter oder Haushalter dieser Erde, wie es ursprünglich von Gott geplant war. Doch seit dem Sündenfall im Paradies sind wir in doppeltem Sinn gefordert. Wir sind weiterhin verantwortlich für den Erhalt dieser Erde, wir sollen die Schöpfung erhalten und bewahren. Gleichzeitig sind sie aufgerufen, unseren Mitmenschen die frohe Botschaft der Rettung von Schuld und Versagen weiterzugeben und von der Zusage Gottes zu erzählen, uns Menschen wieder zurück ins Paradies zu bringen. Das meinte Paulus, als er von dem Auftrag sprach, „Gottes Geheimnisse zu verwalten“ – Christen tragen eine besondere Verantwortung. Nur wer beide Aspekte berücksichtigt und vorlebt, ist ein zuverlässiger Verwalter im Sinne Gottes. Jeder Christ ist darum aufgefordert, dies auf seine Weise und in seinem Umfeld zu tun. Für den einen bedeutet das, einem Niedergeschlagenen durch ein ermutigendes Wort zu helfen, ein Zweiter weckt neue Hoffnung mit einem aufmunternden Händedruck oder einer Umarmung, ein Dritter verweist auf eine Zusage, die Gott in seinem Wort gegeben hat, und ein Vierter nimmt einen Freund mit in seine Gemeinde. Wir dürfen Gott um Weisheit und Kraft bitten, uns zu zeigen, wer heute von uns ein Zeichen der Hoffnung und Ermutigung braucht. Er wird es uns zeigen.

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