Andachten

Andacht

Andacht 14.07.2021

14. Juli 2021 | Thorsten Hentschke

Andacht 14.07.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Als wir vor mehr als 30 Jahren das erste Mal im Urlaub in Jugoslawien (heutiges Kroatien) waren, kamen uns abends häufig Einheimische mit ihren Zastava, das waren FiatLizenzbauten, im Straßenverkehr entgegen und gaben Lichthupe. Sie fühlten sich durch die Scheinwerfer unserer Fahrzeuge geblendet und vermuteten, dass wir mit Fernlicht fuhren. Es handelte sich jedoch nur um das damals moderne H4-Licht, ein Halogenlicht, das heute schon wieder total veraltet ist. Sie hatten hingegen maximal H1-Licht im Einsatz. Welchen Unterschied diese vermeintlich kleine Veränderung doch ausmachte. Welche Veränderungen sind wir bereit mitzugehen? Entwickeln wir uns weiter oder bleiben wir lieber beim Altbewährten? Auch hier ist es wichtig, wie mein Licht von den anderen wahrgenommen wird. Wie gehe ich damit um, wenn ich „unangenehm“ auffalle, da ich die anderen blende? Schalte ich dann noch zusätzlich das Fernlicht ein, um zu zeigen: „Da geht noch mehr!“ Oder passe ich mich meinem Umfeld an? Bei einem Urlaub in Tunesien vor 25 Jahren hatten wir eine Safaritour in die Sahara gebucht. Zu dieser Tour gehörte auch eine Übernachtung in einer Oase in der Wüste – fernab von aller Zivilisation. Als dann die Sonne unterging, wurde es mit einem Mal stockfinster. Eine solche Dunkelheit hatten wir noch nicht erlebt. Umso faszinierender war es für uns, als wir dann den Sternenhimmel betrachteten. So viele Sterne hatten wir in natura noch nie gesehen. Licht hat eine vollkommen unterschiedliche Wirkung. Es ist entscheidend, wann und wie hell es eingesetzt wird und auch in welchem Umfeld man sich befindet. Manchmal ist vielleicht etwas weniger mehr! Im Eingangstext wird Licht mit dem gleichgesetzt, was die Menschen von uns mitbekommen, wie wir Worte und Werke an sie weitergeben. Das kann sich konkret auf Gott, die Bibel oder ganz Alltägliches beziehen. Mein Fazit ist, dass wir unser Licht – so unterschiedlich es auch sein mag – immer den Umständen entsprechend und mit Bedacht einsetzen sollten. Denn es soll unserem Umfeld einen positiven Blick auf Gott ermöglichen und nicht stören oder blenden. Seien wir uns dessen immer bewusst! 

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