Andachten

Andacht

Andacht 18.07.2021

18. Juli 2021 | Marcus Jelinek

Andacht 18.07.2021

Bildnachweis: m.voigt.1982 / photocase.de

Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Mit diesem Tischgebet haben schon Generationen von Menschen ihre Mahlzeiten begonnen. Ihren Ursprung haben diese Worte im Buch der Psalmen. Denn schon zu biblischen Zeiten haben die Menschen Gott gedankt. Dankt! Gründe, warum wir danken können, gibt es genug. Im letzten Jahr, in den letzten Monaten und in den letzten Tagen. Manches müssen wir uns nur bewusstmachen und bedenken. Natürlich gibt es auch die traurigen und schmerzhaften Momente, das soll keineswegs vergessen werden. Und doch stellt sich immer wieder die Frage, welchen Blick wir auf das Leben behalten. Worauf konzentrieren wir uns? Auf das Gelungene oder auf das Abgründige? Dankt! Das ist eine Aufforderung, die uns zu einem Blick auf das Positive ermutigt. Es gibt viel Gutes in unserem Leben. Und es wäre tragisch, wenn wir diese Dinge übersehen würden. Dankbarkeit empfinden übrigens auch Menschen, die nicht an Gott glauben. Wenn ein Unfall überstanden wird, es ein Wiedersehen mit der Familie gibt oder ein Kind geboren wird. Viele Menschen sind dann „dankbar“. Doch oft fehlt das Gegenüber, bei dem man sich für Dinge bedanken könnte, auf die man selbst keinen Einfluss hat. Manche haben niemanden, dem sie Danke sagen können. Ich bin froh, dass ich einen Adressaten kenne, den ich für all das Gute, Gelungene und Schöne im Leben verantwortlich machen kann: Gott, den Herrn! Wie in den Psalmen beschrieben, dürfen wir unser Leben mit Blick auf diesen Herrn gestalten und ihm dankbar sein. Ob es große oder kleine Dinge sind – er freut sich über unser Lob. Und auch wenn uns nicht immer alles gelingt und es Rückschläge geben mag, gelten die alten Worte: Er ist freundlich. Er meint es gut mit uns. Er weiß auch um unsere begrenzten Kräfte. Ja, er begegnet uns voll Güte. Nicht nur heute und in naher Zukunft, sondern ewiglich. Wenn ich mich auf diesen Gedanken einlasse, muss ich zu dem Schluss kommen: Wer denkt, der dankt! 

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