Andachten

Andacht

Andacht 21.07.2021

21. Juli 2021 | Loana Bornowski

Andacht 21.07.2021

Bildnachweis: designritter / photocase.de

Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen: … aus solchen Völkern, von denen der HERR den Israeliten gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe.

Wie viele Politiker, Kirchenobere, Manager und andere Mächtige sind schon über ihre Lust, ihr Begehren zu Fall gekommen. Macht schafft Möglichkeiten. Auch die biblischen Herrscher kannten dieses Problem. Von Salomo wird gesagt, dass er 40 Jahre lang regierte und es eine überaus erfolgreiche Regentschaft war. Er hatte von Gott Weisheit erbeten, um Israel zu regieren, und Gott hatte ihm darüber hinaus ein beständiges Königtum, Ehre und Ansehen weit über seine Landesgrenzen hinaus geschenkt. Ja, Salomos Weisheit wird noch immer sprichwörtlich gebraucht und sein Reichtum war sagenhaft. Salomo hatte alles, was sein Herz begehrte, und er verdankte alles Gott. Das wusste er und zeigte es, indem er den Herrn liebte und nach den Satzungen seines Vaters David lebte. Und doch, als er alt wurde, da war sein Herz nicht mehr ungeteilt bei Gott, sondern er opferte den Götzen seiner vielen Frauen. War dies eine vererbte Schwäche? Denn auch sein Vater, König David, war über seine Liebe – oder vielmehr Lust – zu einer anderen, verheirateten Frau gefallen, ja, er hatte nicht nur Ehebruch begangen, sondern auch eine Intrige eingefädelt, um zu vertuschen, dass Batseba schwanger geworden war. Und als das nichts half, ließ er ihren Ehemann töten. Als Nathan ihn mit seiner Tat konfrontierte, bereute David sein Tun. Gott vergab ihm, doch der Sohn, der ihm geboren wurde, starb. Auch David hatte viele Frauen und viele Probleme mit den Söhnen, die um die Macht und Nachfolge kämpften. Er hatte zahlreiche Kriege geführt und durfte deshalb nicht den Tempel bauen. Als er nach 40 Jahren des Regierens zum Ende seines Lebens kam, ermahnte er seinen Sohn Salomo, auf den Wegen Gottes zu wandeln. Menschen haben Schwächen, sie machen Fehler. Die Väter wie die Söhne, die Töchter wie die Mütter. Gut, dass Gott so viel größer ist als all unser Versagen und all unsere Schuld. Gut, dass er uns um unserer selbst willen liebt und segnet. Klug ist, wer um seine Schwächen weiß und Gott um Bewahrung in den Versuchungen des Lebens bittet – er wird es tun. 

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