Andachten

Andacht

Andacht 29.07.2021

29. Juli 2021 | Patrick Kayser

Andacht 29.07.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Da antwortete ihm [Elia] der HERR: „Komm aus deiner Höhle und tritt vor mich hin! Denn ich will an dir vorübergehen!“ Auf einmal zog ein heftiger Sturm auf, riss ganze Felsbrocken aus den Bergen heraus und zerschmetterte sie. Doch der HERR war nicht im Sturm. Als Nächstes bebte die Erde, aber auch im Erdbeben war der HERR nicht. Dann kam ein Feuer, doch der HERR war nicht darin. Danach hörte Elia ein leises Säuseln.

Was würdest du tun, wenn du einen Ameisenhaufen vor der Zerstörung durch die Forstwirtschaft retten wolltest. Würdest du laut schreien: „Lauft weg, da vorne kommt ein Traktor!“? Natürlich nicht, denn keine Ameise würde dich verstehen. Wir müssten selbst zu einer Ameise werden, um in ihrer Sprache mit ihnen zu reden. Gott möchte uns in unserer Sprache begegnen! Oft erwarten wir wie Elia, dass Gott spektakulär und leidenschaftlich mit uns spricht. Stattdessen flüstert er und ist im Säuseln. Gott ist Mensch geworden. Er kam nicht als ein Krieger mit Schwert und Schild. Auch nicht als König mit vergoldetem Zepter. Er wurde in einem dreckigen Stall zwischen Esel und Ochse geboren. Jesus bekam keine Unterkunft in einem 5-Sterne-Hotel, sondern Ablehnung und Absagen. Er kam in einem gesellschaftlich niederen Rang zu uns Menschen, um uns auf Augenhöhe zu begegnen. Nur so verstehen wir ihn auch heute in unserem täglichen Erleben. Er ist einer von uns. Deshalb kann er uns in Träumen, Visionen und Gedanken „zuflüstern“ (nach Hiob 33,14–15). Oft hören wir Gottes Stimme nicht. Doch je mehr du Gott kennst, desto besser wirst du lernen, ihn zu hören! Gehe in den Wald oder auf einen Berg und frage Gott im Gebet, was er mit dir vorhat. Sei offen für die Gedanken und Ideen, die dir dann in den Sinn kommen. Gott ist wie ein Töpfer, der dich aus seinem Klumpen Ton formt und dabei etwas Neues in dir entstehen lässt (nach Jes. 64,8). Wenn wir also das nächste Mal an unserem Lebensweg zweifeln, mutlos oder im Alltagstrott gefangen sind, dann lasst uns innehalten und auf Gottes Stimme lauschen. Auch wenn es nur ein Flüstern ist.

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