Andachten

Andacht

Andacht 05.08.2021

05. August 2021 | Franz-Josef Eiteneier

Andacht 05.08.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Es ist bekannt, dass manche Flüsse durch andere Gewässer hindurch fließen können, ohne sich mit ihnen zu vermischen. Das Süßwasser vom Amazonas kann noch über 300 km von der Flussmündung entfernt im Atlantik festgestellt werden. Auch der Golfstrom fließt als eine für sich abgegrenzte Strömung quer durch den Atlantik und hat eine große Bedeutung für Klima und Vegetation auf unsere Erde. Wie ist das möglich? Das liegt einzig und allein an der Kraft der Strömung und nicht an der Beschaffenheit des Wassers. Seine Fließkraft verhindert, dass sich etwas in den Strom mischt, was nicht zu ihm gehört. Die gleiche Kraft verhindert auch ein Vermischen mit dem ihm umgebenden Wasser, das meist träge und von anderer Zusammensetzung ist. Wenn dieses „Nicht-Vermischen“ bei Wasser möglich ist, sollte es auch für Kinder Gottes möglich sein, in der Welt, aber nicht von der Welt zu sein. Denn der, der dem Amazonasund Golfstrom solche Stärke verliehen hat, stellt seinen Kindern eine noch viel größere Kraft zur Verfügung: die des Heiligen Geistes und des Evangeliums. Beide haben ihre Quelle in Gott und stehen uns uneingeschränkt zur Verfügung. Das natürliche, sündige Herz ist der Welt zugewandt, in der wir leben. Deshalb vernimmt der natürliche Mensch auch nichts von dieser Kraft und sieht keine Notwendigkeit einer Veränderung. Wenn wir aber Jesus als Erlöser in unser Herz und Leben aufnehmen, können wir unsere Verlorenheit und das Verlangen, anders zu werden spüren. Diese Veränderung kann niemand aus sich selbst bewirken. Erst durch die Verbindung mit Jesus gleichen wir dem Strom, der kraftvoll durch seine Umweltströmung fließt. Das Verlangen, ihm ähnlicher zu werden, ihn zu ehren und ihm zu gefallen, zieht uns von der Welt weg und zu den göttlichen Dingen hin. Unser Sinnen und Trachten wird sich merklich verändern und der Wille Gottes wird das einzig Wichtige in unserem Leben. Gott wird uns dabei helfen und zu unsrem Wollen das Vollbringen geben. (Phil 2,13)

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