Andachten

Andacht

Andacht 20.08.2021

20. August 2021 | Marli Weigt

Andacht 20.08.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. […] Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!

Mit 17 Jahren habe ich das erste Mal das Meer gesehen. Ich war damals zur Ausbildung in Bremen. Als mein Chef hörte, dass ich noch nie an der Nordsee war, geschweige denn an irgendeinem anderen Meer, luden seine Frau und er mich zu einem Ausflug ein. Es war ein herrlicher Sommertag. Als wir zum Strand kamen, war ich fasziniert. Ein unvergesslicher Anblick! Diese Weite, die Wellen, das Rauschen, der blaue Himmel, die weißen Wolken, in der Ferne ein Schiff, einfach herrlich! Viele Male habe ich später noch diese Motive fotografiert. Und das hat Gott gemacht, der allmächtige Schöpfer! Ein Jahr später durfte ich das erste Mal die Alpen sehen. Das war mindestens so beeindruckend. Mit der Seilbahn hinauf zur Zugspitze, und dann der Blick über die schneebedeckten Berggipfel! Unbeschreiblich, majestätisch und tief beeindruckend. Da fühlt man sich Gott und dem Himmel näher und steht erst einmal andächtig still. Wir brauchen als Menschen solche besonderen Momente, in denen wir auch einmal unsere Kleinheit wahrnehmen und den allmächtigen Gott und seine Werke bewundern. Dafür muss ich nicht immer ans Meer oder in die Berge reisen. Auch zu Hause, in meinem Alltag brauche ich stille Zeiten. Es gibt so viele Möglichkeiten, Gottes Werke zu bewundern und zu staunen. Ich stehe gern mal am Fenster oder auf dem Balkon und halte inne. Der Himmel zum Beispiel, ob bei Tag oder Nacht, hat für mich eine besondere Faszination. Eine kleine Meise oder der Gesang einer Amsel schließen mein Herz auf. Der Duft der Blumen und die vielen Farben und Formen der Blüten begeistern mich. Ich danke Gott dafür und sage ihm im Gebet, dass ich mich darüber freue. Bewunderung und Staunen motivieren zum Danken und Anbeten. Ehrfurcht empfinden wir nur, wenn wir uns Zeit nehmen, die Wunder zu sehen. Paulus schreibt an die römische Gemeinde: „Denn sein [Gottes] unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken.“ (Röm 1,20) 

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