Andachten

Andacht

Andacht 21.08.2021

21. August 2021 | Gerhard Zahalka

Andacht 21.08.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!

Der Adler hörte einst viel Lobenswertes von der Nachtigall und hätte gerne Gewissheit gehabt, ob alles auf Wahrheit beruhe. Darum schickte er den Pfau und die Lerche aus; sie sollten ihr Federkleid betrachten und ihren Gesang belauschen. Als sie wiederkamen, sprach der Pfau: „Der Anblick ihres erbärmlichen Kittels hat mich so verdrossen, dass ich ihren Gesang gar nicht gehört habe.“ Die Lerche sprach: „Ihr Gesang hat mich so entzückt, dass ich vergaß, auf ihr Federkleid zu achten.“ (R. Kirsten) Warum sieht ein Mensch, der auf sein Leben schaut, alles erfahrene Leid und nicht das erfahrene Glück? Und ein anderer mit ähnlicher Lebensgeschichte, freut sich über seine Fotoalben voller schöner Erlebnisse und schwelgt im Paradies seiner Erinnerungen, die ihm niemand mehr nehmen kann. Was wird bleiben, wenn ich den heutigen Tag rückblickend betrachte? Es bleibt die Auswahl, die ich unter den Möglichkeiten getroffen habe. Es bleibt das von mir Verwirklichte. Was für diesen Tag gilt, lässt sich auf eine Woche, ein Jahr, ja auf ein ganzes Leben übertragen. Gott möchte uns zu der Einsicht verhelfen, dass nicht das, was wir besitzen oder erreicht haben am Ende zählt, sondern das, was wir sind. Er will, dass unsere Namen in das Buch des Lebens eingetragen werden. „Ergreife das ewige Leben“ hieß es auf einem Flyer, den wir tausendfach verteilt haben. Sinnvoller kann man dieses Leben nicht nutzen, als in der Gewissheit zu leben: „Ich bin ein Kind des allmächtigen Gottes.“ Dieses Bewusstsein ändert unseren Blickwinkel und wir erkennen, was wesentlich ist. Das wiederum befähigt uns, dankbar zu sein – selbst für die Ereignisse im Leben, für die ein Mensch sonst niemals danken würde. Der eine dankt Gott für alles, der andere noch nicht einmal für das Gute. Du kannst den „erbärmlichen Kittel“ des Lebens betrachten oder dem „entzückenden Gesang“ des Lebens lauschen. Die Entscheidung liegt bei dir, denn jeder hat genug Gründe, dankbar oder enttäuscht zu sein. Erzähle deinem Nächsten von diesem Sinn deines Lebens! Hilf ihm, auch für sein Leben Sinnhaftigkeit zu finden, denn viele sind genau danach auf der Suche. Du weißt es – behalte es nicht für dich.

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