Andachten

Andacht

Andacht 26.08.2021

26. August 2021 | Dagmar Heck

Andacht 26.08.2021

Bildnachweis: mathias the dread / photocase.de

Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Schon oft habe ich fasziniert vor einer Brücke gestanden und die technischen und architektonischen Leistungen bestaunt. Immer wieder beeindrucken mich die kühnen Brückenkonstruktionen über tiefe Schluchten, weite Flusslandschaften und Meeresbuchten. Aber auch weniger spektakuläre Brücken haben oft seit Generationen eine wichtige Aufgabe für die Menschen und ihren Alltag. In Albenga an der Riviera, westlich von Genua, ist beispielsweise eine ganz besondere Brücke zu sehen. Die Römer haben diese steinerne Verbindung in mühevoller Arbeit über den Fluss Centa gebaut. Die Fundamente sind zwar noch stabil, und trotzdem hat diese Brücke heute keine Funktion mehr. Da der Fluss sein Flussbett im Mittelalter einige Kilometer nach Westen verlagert hat, steht die Brücke heute in einer Ebene, in der Feigenbäume und Trockengräser wachsen. Gibt es in unserem Leben nicht auch Bereiche, in denen sich die äußeren Bedingungen geändert haben, wir aber an alten, funktionslos gewordenen Gewohnheiten und Verhaltensmustern festhalten? Sind wir eventuell mehr von Nostalgie als vom Realitätssinn gesteuert? Wir sind herausgefordert, die Welt, in der wir leben, sensibel zu beobachten und die Weisheit und den Mut zu entwickeln, Entscheidungen zu treffen, die den Erfordernissen der Gegenwart entsprechen. Das kann bedeuten, dass wir das Bewährte pflegen und der nächsten Generation weitergeben, aber auch, dass wir nach neuen Wegen suchen, die uns dem Ziel, das Gott uns für unser Leben und für die Gemeinde gesetzt hat, näher bringen. In Philipper 1,9–10 heißt es: „Und ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi.“ Gott gebe uns Weisheit und Kraft, uns selbst und unser Handeln zu hinterfragen. Er gebe uns außerdem die Bereitschaft, uns von ihm verändern zu lassen und den Mut, Entscheidungen zu treffen, die für andere und uns selbst zum Segen werden.

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