Andachten

Andacht

Andacht 07.09.2021

07. September 2021 | Roland E. Fischer

Andacht 07.09.2021

Bildnachweis: boing / photocase.de

Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu ein. Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist schon bereit! Da fingen sie alle an, sich zu entschuldigen.

Die meisten von uns gehen gern auf Feste und Feiern: ein besonderer Anlass, ein herzlicher Gastgeber, schmackhaftes Essen, gute Stimmung, nette Gäste. Auch Jesus war einmal zu einem Festessen eingeladen. Dort erzählte er eine Geschichte, das sogenannte Gleichnis vom großen Abendmahl. Als ein Bild für das kommende Reich Gottes war es den Zuhörern Jesu wohl bekannt. Es verdeutlicht, so meinten sie, die Gemeinschaft der Auserwählten, der Gerechten. Doch was sagt Jesus dazu? Zuerst ein Blick auf den Gastgeber dieses großen Gastmahles – auf Gott: Er ist ein einladender Gott, seine Türen stehen offen, seine Tische sind voll! Nach orientalischer Sitte lädt der Gastgeber zweimal ein: zur Bekanntgabe der Feier und zur Abholung. Aber die Gäste lassen sich alle entschuldigen, und der Gastgeber lädt andere ein. Doch Gott bleibt sich treu: Er ist der einladende Gott mit offenen Türen und vollen Tischen. Er lässt nichts unversucht, damit sein Haus voll wird: Die neuen Gäste sollen geholt, ja sogar zum Kommen genötigt werden. Sehen wir uns nun die Gäste näher an: Hatten sie zunächst die Einladung angenommen, sagten sie nun alle ab, als es soweit war. Drei Entschuldigungen sind uns exemplarisch genannt, die auf den ersten Blick recht plausibel scheinen: zwei größere Anschaffungen und die eigene Hochzeit. Und doch: Sie wussten schon lange Bescheid, sie hatten bereits zugesagt. Somit handelt es sich eher um faule Ausreden. Warum diese Ausflüchte? Warum wollten sie nicht kommen? Hatten sie keine Lust, kein Interesse? Mochten sie die Leute nicht? Konnten sie gar den Gastgeber nicht leiden? Was wir wissen: Sie kommen nicht und werden auch nie mehr kommen, wie der Hausherr bemerkt. Es kommen andere, die Randgruppen der damaligen Gesellschaft. Das Haus wird voll und die Feier findet statt. Wo sind wir in dieser Geschichte? Wir alle sind zur Gemeinschaft mit Gott und Teilhabe am Reich Gottes eingeladen. Gott hat offene Türen und volle Tische. Haben wir die Einladung schon angenommen? Wenn nicht, was hindert uns daran?

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