Andachten

Andacht

Andacht 18.09.2021

18. September 2021 | Ingrid Naumann

Andacht 18.09.2021

Bildnachweis: Rike. / photocase.de

Aber eins steht fest: Ich will vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen.

Vor einiger Zeit bekam ich ein kleines Heft mit dem Titel Einladung zum Leben (Johannes Kuhn) geschenkt. Darin las ich: „Vom Leben ausgeladen – das ist manchem, wenn er sein Dasein anschaut, wie aus dem Herzen gesprochen. Könnte das nicht eine Selbsttäuschung sein? Vielleicht, weil man sich zu sehr mit anderen vergleicht und darum eine Einladung zum Leben, die uns ganz persönlich gilt, übersieht.“ Je älter man wird, desto mehr ist man geneigt, in Erinnerungen zu leben und seine Lebensgeschichte zu überdenken. Manche dieser Erinnerungen sind schmerzhaft, andere wecken Freude in uns. Paulus hat im oben genannten Text beschlossen, dass er alles vergessen will, was hinter ihm liegt. Es würde ihn behindern und ihm Kraft rauben, um befreit das Ziel zu erreichen. Wir können von ihm lernen und unser Leben neu auf Jesus Christus ausrichten, der uns berufen hat. Warum können wir Christen uns freuen und dankbar sein? Weil Gott uns nach seinem Bilde geschaffen hat! Obwohl dieses Wunder der Liebe durch die Sünde, die Trennung der Menschen von Gott, zerstört wurde, gibt es neue Hoffnung. Wir können Jesus anschauen, der die Tür geöffnet hat, damit wir Menschen wieder zu dem werden, was Gott ursprünglich mit uns vorhatte. Wir haben eine Zukunft und Hoffnung in einer Welt ohne Zukunft und Hoffnung. Das macht uns fröhlich und dankbar. Im Buch Auf den Spuren des großen Arztes (Ellen White, 1999, S. 80–81) schreibt die Autorin: „Die Liebe, mit der Christus den ganzen Menschen erfüllt, stellt eine belebende Kraft dar. Jedem lebenswichtigen Körperteil, dem Gehirn, dem Herzen und den Nerven, bringt sie Heilung. Durch sie werden die höchsten Potenziale des Menschen aktiviert. Sie befreit die Seele von Schuld und Kummer, von Ängstlichkeit und übertriebener Besorgnis, die alle Lebensenergien aufzehren. Mit ihr ziehen stattdessen Gelassenheit und Ausgeglichenheit [und] lebenspendende Freude [ein].“ Es tut gut, sich daran zu erinnern, dass Freude das Ergebnis eines christlichen Lebens ist – egal in welchem Alter.

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