Andachten

Andacht

Andacht 19.09.2021

19. September 2021 | Heiner Lachmann

Andacht 19.09.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Der Hauptmann sagte: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden!

Vielleicht folgst du Jesus schon jahrelang nach und bist auch stolz auf diese Tatsache. Der Hauptmann im Bibeltext wird als heidnisch beschrieben und dennoch wird sein Glauben von Jesus als einzigartig im Vergleich zu dem der Israeliten hervorgehoben. Dieser Mann glaubte nicht nur, weil er von den Wundern Jesu gehört hatte. Es war ihm von Gott geschenkt, in die Zusammenhänge von Gottes Vollmacht zu blicken. Er wusste, dass so, wie er selbst Autorität und Gewalt über seine Untergebenen besaß, Jesus Macht über Krankheit hatte. Dabei fühlte sich dieser Mann nicht einmal würdig, Jesus in sein Haus aufzunehmen. Stattdessen sagte er festen Glaubens: „Sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund werden!“ Diese beiden Tugenden des Hauptmanns brauchen auch wir: Demut und vollständiges Vertrauen. Dann wird der Herr auch uns helfen! Dieser Mann fand sich nicht mit der grenzenlosen Not seines Knechtes ab und kapitulierte auch nicht vor dem menschlich Unmöglichen. Er ging zu Jesus, rechnete mit seiner göttlichen Vollmacht und durfte die Heilung seines Knechtes erleben. Im Grunde einfach, doch wir machen die Sache oft so kompliziert. Entweder bringen wir uns durch Sünde und Unglauben um die Erfahrung von Gottes Treue und Hilfe, oder wir meinen, weil wir noch schwach oder jung im Glauben seien, würde der Herr uns nicht erhören. Wenn Jesus hier einen Hauptmann, der nicht einmal ein Jude war, erhörte, weil dieser ihm felsenfest vertraute, wird er auch uns helfen. Ich möchte versuchen, von dem wegzublicken, was ich noch nicht sehe und bin. Stattdessen setze ich meine Hoffnung vollständig und ganz bestimmt auf den Herrn. Nicht unbedingt die vielen Jahre, die ich gläubig bin, machen mich zu einem Glaubensmenschen, sondern der im Alltag praktizierte kindliche Glaube! Jesus kann alles! Die, die ihre Hoffnung allein auf ihn setzen, wird Gott nicht enttäuschen! Diese Zuversicht wünsche ich dir und mir jeden Tag neu.

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