Andachten

Andacht

Andacht 22.09.2021

22. September 2021 | Holger Hentschke

Andacht 22.09.2021

Bildnachweis: Gerd Schmid

Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.

Elia ist müde. Ausgepumpt, würde man heute vielleicht sagen, er hat einen Burn-out. Die letzten Tage haben viel Kraft gekostet. Und was vor ihm liegt, wird mindestens genauso anstrengend. Gott gönnt ihm Ruhe. Er versorgt ihn mit dem Nötigsten und lässt ihn ausschlafen. Kräfte sammeln, äußerlich und innerlich zur Ruhe kommen, sich auf das Wesentliche konzentrieren. Zuallererst Mensch sein mit menschlichen Bedürfnissen. Ähnlich wie Babys in den ersten Lebenstagen und -wochen, die schlafen, essen, trinken und wachsen. Hast du das auch schon erlebt, dass dir solch eine wohltuende Ruhe gegeben wurde? Mal abgesehen davon, dass wir jeden Sabbat einen Ruhetag in der Woche haben, hast du bewusst eine Pause erlebt, die dir Gott gegeben hat? Wie auch immer die Pause entstand oder wodurch sie hervorgerufen wurde? Saulus von Tarsus bekam nach der Begegnung mit Gott in Damaskus drei Tage Ruhe durch Blindheit. Zeit der Besinnung. Ich habe oft erst im Nachhinein einer Auszeit festgestellt, dass es Gott gewesen sein musste, der mir diese Möglichkeit zur Pause gegeben hatte. Meine Wochenenden sind oft auch terminlich ausgereizt, aber in einem Monat hatte ich plötzlich drei Wochenenden frei. Schönstes Wetter war angesagt und ich konnte mich meiner großen Leidenschaft, dem Motorradfahren, hingeben. Tolle Landstraßen, schöne Kurven, abends gute Gespräche und gute Bewirtung ließen mich entspannen und Kräfte sammeln. Ein anderes Mal waren es stressige Monate im Sommer und plötzlich trat im Herbst Ruhe in mein tägliches Schaffen ein, sodass ich nach der Arbeit Sport treiben, lesen, spazieren gehen und die Seele baumeln lassen konnte, bevor es zum Jahresende hin wieder turbulent wurde. Ich muss Gott natürlich die Möglichkeit geben, in mein Leben eingreifen zu können. Ich muss seine Pause erkennen und sie einlegen wollen, mich von ihm führen lassen. Neulich sagte jemand, wenn Gott mein Leben leitet, dann sitze ich in meinem Lebensauto auf dem Beifahrersitz und Gott hält das Steuer. Das sehe ich genauso. Lass dich von ihm auf deiner Straße des Lebens leiten und erlebe wahre Wunder.

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