Andachten

Andacht

Andacht 03.10.2021

03. Oktober 2021 | Hartwig Lüpke

Andacht 03.10.2021

Bildnachweis: Gerd Schmid

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Und genauso wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, so können auch wir jetzt ein neues Leben führen. Römer 6,4

Zwei Texte, die sich ergänzen. Durch den Sieg am Kreuz hat sich in dem „großen Kampf zwischen Licht und Finsternis“, aber auch in unserem Leben etwas ganz Entscheidendes verändert. Etwas völlig Neues ist geworden: Satan hat alle seine Rechte an uns verloren. Jesus ist nun unser neuer Herr. Der Auferstandene lebt und regiert in uns. Das bedeutet doch: Die Kraft der Auferstehung Jesu Christi setzt sich in unserer Lebensgeschichte fort. Die alte Zeit, das alte Wesen von gestern zwingen uns zu nichts mehr. Wann ist dieser Zeitpunkt? Als Günter Schabowski am Abend des 9. Novembers 1989 ebenfalls nach einem Wann gefragt wurde, antwortete er leicht zögerlich: „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“ Der Auferstandene hält für uns Neuanfänge bereit – sofort, unverzüglich. Das ist die ganz andere, bis an die Wurzel gehende „Wende“ – wenn das alte Leben aus Jesus neu geboren und von ihm bestimmt wird. Keine Wartezeit, kein Vertrösten, keine Utopie. Jesus macht es gründlich, tiefschürfend. Sein Auferstehungsleben gestaltet unser Dasein, unseren Willen, unser Reden und Handeln. Der neue Mensch ist der, der aus Christus geboren wurde. Dabei scheint es mir besonders wichtig, ständig zu prüfen, ob unser Glaube sich nicht den Werten dieser Welt anpasst. Natürlich gehen wir nach der Taufe nicht sofort in ein vollkommen intaktes Leben, aber richtig ist auch, dass Jesus in uns nicht nur eine bessere Auflage des alten Menschen erschafft. Er hat ein völlig anderes und neues Sein hervorgebracht. Sind wir an ihn gebunden, so fließt sein Leben in unseres und seine Liebe entfaltet sich in unserem Miteinander. Das neue Leben offenbart etwas von seinem Wesen. Die göttliche „Wende“ ist ein Wunder, mehr noch: Sie tut Wunder, bis heute. „Ach schaff’s durch deinen Heilgen Geist, dass unser Leben, Herr, dich preist.“

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