Andachten

Andacht

Andacht 08.10.2021

08. Oktober 2021 | Alexander K.

Andacht 08.10.2021

Bildnachweis: Gerd Schmid

Da sprach Gott: „Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind.“ … So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.

Zugegeben, beim Blick in den Spiegel habe ich bisher noch nie gedacht: „Wow, so ähnlich muss Gott aussehen“. Doch könnte man das beim Lesen des heutigen Bibeltextes vermuten. Mit äußeren Ähnlichkeiten ist es allerdings so eine Sache. Noch heute schmunzle ich über den Kommentar einer Frau zu unserem wenige Monate alten Pflegesohn auf meinem Arm: „Ganz der Papa!“ Der Blick auf uns selbst ist nicht unbedingt sehr zuverlässig, umso bedeutender ist, was Gott über uns sagt. Deshalb ist mir dieser Bibelvers so wichtig. Menschen mögen über die Entstehung des Lebens denken, was sie wollen, denn entscheidend für mich ist, was Gott über mich sagt. Ich bin seine Schöpfung, geschaffen nach seinem Bild. Beim Wort Bild kommt mir noch etwas anderes in den Sinn. Der Mensch ist so, wie Gott ihn sich vorgestellt hat. Ich bin kein Versehen, kein Ausrutscher oder Zufall und schon gar kein Unfall. Ich bin das Geschöpf eines brillanten Geistes, der nichts anderes im Sinn hatte, als er mich schuf. Sicher, inzwischen leben wir alle mit den Folgen der Sünde, unser Verhalten und unsere Ausrichtung ist naturgemäß vorbelastet und wahrlich nicht immer in Gottes Sinn. Dennoch trägt jedes Lebewesen bis heute die Handschrift seines Schöpfers in sich. Die Ähnlichkeit bezieht sich noch viel stärker auf unser Wesen und unseren Charakter. Wir sind nicht einfach nur ein hoch entwickeltes Tier. Nein, wir sind durch den Willen des Schöpfers geprägt. Mir ist bewusst, dass schon viel von Gottes Idee regelrecht verdeckt ist. Vielleicht wird der Mensch allmählich zu dem, wovon er abzustammen glaubt. Dennoch bleibt die Grundaussage unseres heutigen Textes bestehen: Was uns als Menschen auszeichnet, kommt von Gott – Liebe, Mitgefühl, Kreativität, Verstand und die Fähigkeit, Wissen anzueignen und zu vermehren – „Schöpfergeist“ eben. Wenn du also heute in den Spiegel schaust, dann denke an deinen Schöpfer und sei dankbar, dass er dich gewollt und gemacht hat – zu seinem Bild, als Frau oder Mann. Gibt es einen schöneren Start in den Tag?

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