Andachten

Andacht

Andacht 10.10.2021

10. Oktober 2021 | Gerhard Zahalka

Andacht 10.10.2021

Bildnachweis: Gerd Schmid

Doch ich sage euch: Hängt nicht wehmütig diesen Wundern nach! Bleibt nicht in der Vergangenheit stehen! Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun!

Anlässlich des 100. Geburtstag der Adventgemeinde Stuttgart im Jahr 1995 erschien eine Denkschrift, der ich folgenden Satz voranstellte: „Jubiläen feiert man am besten, indem man künftige Aufgaben bedenkt.“ Er passte zu uns, weil wir als Adventisten Christen sind, die vorwärtsschauen. Wer in der Erwartung seines Herrn lebt, und unser Name bezeugt das, ist der Zukunft zugewandt. 25 Jahre sind wir seither dem ersehnten Tag näher gekommen; ein Grund, erneut innezuhalten und den Rat Moses zu befolgen: „Erinnert euch an ferne Zeiten, fragt eure Väter, wie es früher war, und eure Alten fragt, woher ihr kommt.“ (5 Mo 32,7 GNB) So ein Rückblick hat nichts mit Nostalgie zu tun, sondern vielmehr mit der Offenbarung Gottes im Werdegang einer Gemeinde, mit Selbstbesinnung und Standortbestimmung und nicht zuletzt mit Dankbarkeit und Anbetung. Der Prophet Samuel hatte einst als Dank für einen von Gott geschenkten Sieg einen Gedenkstein errichtet und ihn Eben-Eser genannt: „Bis hierher hat uns der Herr geholfen.“ (1 Sam 7,12 GNB) Es braucht keinen herausragenden Anlass, um in Davids Psalm einzustimmen: „Lobe den HERRN, meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ (Ps 103,2) Doch ein Jahreswechsel oder ein 125. Geburtstag motivieren ganz besonders zu Lob und Dank. Zudem erinnert Gott uns an etwas noch wichtigeres: Mögen die zurückliegenden Erfahrungen noch so ermutigend gewesen sein; die volle Aufmerksamkeit soll dem gelten, was vor uns liegt. Denn je näher wir dem Ende dieser Weltzeit kommen, umso stärker werden wir uns an den halten müssen, der für uns streitet und neue Siege schenkt. Was wir mit Gott erlebt haben, kann uns niemand mehr nehmen. Dennoch verspricht er, etwas Neues für uns zu tun. Er möchte uns neue Erfahrungen seiner Fürsorge, seines Beistands und seiner Allmacht erleben lassen. Gott ist ewiglich derselbe und wird uns in den Tagen, die ein Ende erahnen lassen, besonders nahe sein. Unsere Aufgabe ist es, ihm zu vertrauen, treu zu bleiben, zu wirken, zu wachen und zu beten (nach Mt 26,41), bis er kommt. Maranatha!

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