Andachten

Andacht

Andacht 24.10.2021

24. Oktober 2021 | Eberhard Schulze

Andacht 24.10.2021

Bildnachweis: Gerd Schmid

Befreit euch von Bitterkeit und Wut, von Ärger, harten Worten und übler Nachrede sowie jeder Art von Bosheit. Seid stattdessen freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch gegenseitig, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.

Im Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte habe ich vermutlich mehrere Dutzend Kirchengemeinden kennengelernt. Auf viele von ihnen traf folgende Erfahrung zu: Es besteht eine große Herzlichkeit unter den Gemeindegliedern und ihren Freunden. Das beginnt beim Empfang an der Gemeindetür, setzt sich im Eingangsbereich fort, zeigt sich in den Pausen und ganz besonders am Ende der Gottesdienste. Zahlreiche Umarmungen lassen viel Herzlichkeit und Liebe vermuten. Dazu kommen sicher noch viele Kontakte, per Telefon und Besuche außerhalb der üblichen Gemeindeveranstaltungen. Angesichts dieser Tatsache möchte man sich fragen, ob es in einer christlichen Gemeinde auch zu Kritik und Unzufriedenheit kommen kann. Ist diese Frage überhaupt berechtigt? Die Ermahnung des Apostels zu Freundlichkeit, Mitgefühl und Herzlichkeit ist in die Erwähnung von den Schattenseiten des Lebens und der Aufforderung zu gegenseitiger Vergebung eingebettet. Wir erleben in unserer christlichen und weltlichen Gemeinschaft nicht immer nur eitel Sonnenschein. Die Übung des Aufeinander-Zugehens und der gegenseitigen Vergebung ist das Zentrum der biblischen Botschaft und der guten Nachricht. Die Heilige Schrift lehrt uns: Ohne Vergebung durch Jesus Christus gibt es keine Erlösung von Sünde und kein ewiges Leben. Trotz aller praktizierten Herzlichkeit in unseren Gemeinden gibt es sie: diejenigen, die am Rand stehen, die einsam sind, kaum Kontakte haben, die seltsam erscheinen oder widerspenstig sind. Vergessen wir sie nicht! Wenden wir uns ihnen immer wieder zu. Geduld wurde den Wenigsten in die Wiege gelegt. Sie ist jedoch ein wesentlicher Teil der Frucht des Heiligen Geistes. Viele Nachfolger Jesu handeln vorbildlich, sie engagieren sich außerhalb der Gemeinde im großen Bereich der verborgenen Seelsorge. Auch heute können wir uns wieder unseren Mitmenschen zuwenden, um Herzlichkeit zu leben.

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