Andachten

Andacht

Andacht 01.11.2021

01. November 2021 | Nicole Günther

Andacht 01.11.2021

Bildnachweis: Gerd Schmid

Gottes Geist hat mich geschaffen, der Atem des Allmächtigen hat mir das Leben geschenkt.

Es ist der 1. November 2018 – mein Geburtstag. Ich habe mir an dem Tag etwas Besonderes gegönnt und Urlaub in Ägypten gemacht, um die Vielfalt der Meeresbewohner und großartige Korallen im Roten Meer zu bewundern. Als ich an diesem Tag im Meer schwamm, nahm ich meinen Atem in der geschlossenen Schnorchelmaske plötzlich ganz besonders wahr. Er fließt gleichmäßig und mir wird in diesem Moment schlagartig bewusst, dass es ja der Atem ist, der mich am Leben erhält. Ich realisierte, dass Gott mich seit dem Tag meiner Geburt damit beschenkt hat, dass ich atmen und somit leben darf. Die erste Handlung in unser aller Leben besteht darin, einzuatmen. Die letzte Handlung im Leben eines jeden Menschen besteht darin, auszuatmen. Ein Mensch atmet jeden Tag ungefähr 20.000 Mal, denn jede einzelne Zelle in unserem Körper benötigt Sauerstoff, um funktionsfähig, also am Leben zu bleiben. Dies betrifft jeden Muskel, jeden Nerv, jedes Organ und damit den gesamten Organismus. Unser wichtigster Atemmuskel ist das Zwerchfell, was besonders die Sänger/innen zu schätzen wissen. Durch das Einatmen wird der Sauerstoff erst in die Atemwege, dann in die Lungen und den Blutkreislauf aufgenommen und dadurch in den gesamten Körper geleitet. Er wird schließlich verbraucht und in Kohlenstoffdioxid umgewandelt, den wir wiederum in die Atmosphäre zurückgeben. Damit sind wir Teil der Photosynthese, die Gott so komplex und genial erdacht hat. Alles spielt perfekt zusammen und ist im Gleichgewicht. In meiner Schnorchelmaske habe ich erneut realisiert, wie wichtig es ist, zu atmen und dass ich ohne den Atem nicht existieren würde. Mir wurde an diesem Geburtstag ganz besonders bewusst, welch gnadenvolles Geschenk ich von Gott erhalten habe, als er mir vor vielen Jahren das Leben und damit seinen Lebensatem eingehaucht hat und ich bin ihm unendlich dankbar dafür. Ich möchte mir für heute vornehmen, über den Tag verteilt ganz bewusst den einen oder anderen Atemzug zu nehmen mit dem dankbaren Gedanken daran, dass Gott mir dadurch das Leben immer wieder neu schenkt. Vielleicht magst du mitmachen?

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