Andachten

Andacht

Andacht 17.11.2021

17. November 2021 | Klaus Schulz

Andacht 17.11.2021

Bildnachweis: Gerd Schmid

Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Man sagt so allgemein: Viele Wege führen nach Rom. Das stimmt sogar. Eines ist aber ganz gewiss, nur ein Weg führt zu Gott. Andere meinen, der Weg sei das Ziel. Dieses Motto liest man häufig. In einer Empfehlung von Wanderwegen mag das noch angehen. Besorgniserregend ist es aber, wenn Menschen ihr ganzes Leben unter genau diesem Motto führen. Sie sind unterwegs und sie fragen nicht nach dem Woher und Wohin. Daher kennt ihr Leben keinen anderen Sinn, als jeden Augenblick unterwegs so angenehm wie möglich zu gestalten. Der Weg ist das Ziel. Ja, wenn der Mensch nur ein höher entwickeltes Tier wäre, entstanden durch zufällige, zweckmäßige Veränderungen in den Erbanlagen, dann könnte sich sein Ziel in seinen Wegen erschöpfen. Dann würde der Tod für ihn das endgültige Aus bedeuten. Aber wenn ich einmal mit offenen Augen die Wanderwege durch die Natur beschreiben würde: So viel Schönheit erblicke ich in Pflanzen und Tieren! Und diese Schönheit, die jedes Maß an „Zweckmäßigkeit“ weit überschreitet, lässt mich an den Schöpfer denken. Die Natur weist den aufmerksamen Beobachter auf Gott hin, der alles so schön gemacht hat. Gott lebt! Die Frage nach dem Woher ist somit klar beantwortet. Und weil wir mit Verstand und moralischer Verantwortung beschenkte Geschöpfe sind, ist auch die Frage nach dem Wohin so wichtig. Sie entspringt dem Ewigkeitsbewusstsein, das Gott in unser Herz gelegt hat. Ja, wohin führt unser Lebensweg? Welchem Ziel gehen wir entgegen? Wo werde ich die Ewigkeit verbringen? Gott will uns Menschen in seine Herrlichkeit aufnehmen, in der alles unvergleichlich schöner ist. Doch um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir von allen eigenwilligen Wegen zu ihm umkehren. „Lasst euch retten!“, so appelliert Gott bis heute an alle Menschen. Und jeder, der an Jesus Christus glaubt, wird gerettet. Das ist kein „Sprung ins Ungewisse“, vor dem wir zurückschrecken müssten. Christus ist ja für uns ans Kreuz und in den Tod gegangen. Er ist es wert, dass wir ihm vertrauen.

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