Andachten

Andacht

Andacht 12.Januar 2022

12. Januar 2022 | Loana Bornowski

Andacht 12.Januar 2022

Bildnachweis: Monika Breiholz

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!

Ich frage mich immer wieder, warum gläubige Menschen so oft wie Gefangene leben. Da geht die Angst um, nicht gut genug zu sein, um erlöst werden zu können; da quälen sich Menschen, um vollkommen (sündlos) zu werden. Da streitet man über Essgewohnheiten oder darum, wer näher am Thron Gottes sitzen wird. Mir fällt es sehr schwer, das nachzuvollziehen. Leben wir als Kinder Gottes nicht schon hier und jetzt als Bürger seines Reiches? Sind wir nicht heute schon seine geliebten Kinder, erkauft mit dem Blut Jesu? Wir haben doch den Geist empfangen, der uns all das bestätigt. Wir kennen das Wort Gottes und doch zweifeln viele und plagen sich mit ihrer Unvollkommenheit. „Ja“, sagen mir dann so manche, „wir müssen aber auch das Gesetz halten.“ Sicher, und das werden wir auch, wenn wir uns Gott zuwenden. Er schreibt es in unser Herz, sodass es uns ein Bedürfnis ist, danach zu leben und Gott die Ehre zu geben. So werden das Gesetz und das, was dazugehört, keine Last, kein Muss, sondern ein natürliches Verhalten. Das geht nicht von heute auf morgen, denn wir leben in dieser Welt mit all ihren Herausforderungen und Anfechtungen, und doch: Wir sind gehalten, bewahrt und geführt. Wenn wir uns nicht von Gott abwenden, er wird es sicher nicht tun. Und so darf jeder gläubige Mensch frei sein und aufatmen, weil da nichts mehr ist, was ihn von Jesus trennt. Muss es Jesus nicht traurig machen zu sehen, dass wir meinen, selbst etwas zu unserer Erlösung beitragen zu müssen und sein Opfer quasi zu vervollständigen? Das Einzige, was wir tun sollen, ist die Verbindung zu Jesus zu halten; in ihm zu bleiben, durch sein Wort, die Bibel, durch Gebet und Dienst. Gott wünscht sich fröhliche Kinder, die sich an seinen Werken freuen, die ausgelassen sein können, weil sie frei sind, weil nichts sie hier festhält, weil ihre Heimat die neue Erde ist, in Gottes Gegenwart. So wie ein Vater seinen Kindern nur Gutes will, so will Gott das Allerbeste für uns. Lassen wir alte Denkmuster hinter uns und feiern wir die Freude über unsere Erlösung immer wieder aufs Neue.

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