Andachten

Andacht

Andacht 18. Januar 2022

18. Januar 2022 | Sylvia Renz

Andacht 18. Januar 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Als Nächstes sah ich das Lamm auf dem Berg Zion stehen, umgeben von 144.000 Menschen. Auf ihrer Stirn stand sein Name und der Name seines Vaters.

Jemand sagte einmal zu unserer jüngsten Tochter: „Du bist der ausgeschlupfte Papa!“ Die konterte schlagfertig: „Nur mit dem Bartwuchs klappt es noch nicht so ganz …“ Über solche Vergleiche freut man sich nur, wenn man mächtig stolz auf das betreffende Familienmitglied ist. Dazu gehört, dass man die Werte und Ziele des „Vergleichspartners“ gut findet und den anderen bewundert oder zumindest mag. Was meint Johannes mit dem Namen des Vaters und des Lammes auf den Stirnen der erlösten Menschen? Wohl keinen Barcode oder Stempel, kein eintätowiertes Brandzeichen, Etikett oder aufgedrucktes Markenlabel. Trotzdem erkennt Johannes schon von Weitem, dass diese Menschen zu Jesus und zum himmlischen Vater gehören. Die „Familienähnlichkeit“ ist unübersehbar. Aber worin besteht sie? Wenn dieses Siegel Gottes nicht rein äußerlich zu sehen ist, wie kann es der Betrachter dann bemerken? Im Buch der Offenbarung finden wir keine direkte Antwort. Doch wird von diesen Menschen gesagt, dass sie von der Erde „erkauft“ sind; sie folgen Jesus nach. Gott findet an diesen Menschen nichts, was er bestrafen müsste, keine Heuchelei, kein Theaterspielen, sondern ehrliche Zuneigung und Treue. Sie sind in seinen Augen vollkommen, weil ihre Schuld vergeben ist und weil sie von ganzem Herzen so leben möchten, wie Gott es wünscht. Jesus sagte einmal zu seinen Schülern: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Joh 13,35) Liebe ist das stärkste Erkennungszeichen. Sie wird sich auch daran zeigen, dass uns der Vater im Himmel kostbarer ist als alles andere. Sein Wort, sein Wille und sein Wesen prägen unseren Charakter, unsere Motive und unsere Entscheidungen. Wir sehnen uns danach, ihn schon jetzt klarer zu erkennen, und freuen uns auf eine Zeit, in der wir direkt mit ihm sprechen und ihn anschauen dürfen. Damit das „Markenlabel Jesus“ auch in meinem Alltag sichtbar wird, brauche ich täglich den Heiligen Geist als „Coach“ und Berater. Er führt mich konkret im Alltag. Er stärkt mein Vertrauen zu Jesus. Und er verändert meine Haltung stückchenweise von egoistisch zu liebevoll.

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