Andachten

Andacht

Andacht 20. Januar 2022

20. Januar 2022 | Daniel Wildemann

Andacht 20. Januar 2022

Bildnachweis: zettberlin / photocase.de

Es heißt nämlich: Wer das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen vor falscher Rede. Er meide das Böse und tue das Gute; er suche Frieden und jage ihm nach.

Auf die Frage nach einem glücklichen und zufriedenen Leben gibt die Bibel eine zunächst überraschende Antwort: So wie du sprichst, lebst du. Petrus zitiert hier die Psalmen, in denen diese Grundhaltung mit einer Verheißung verknüpft ist: „Denn der HERR sieht mit Freude auf solche Menschen, die nach seinem Willen leben, und hat immer ein offenes Ohr für ihre Bitten.“ (Ps 34,16 Hfa) Wer seine Zunge im Zaum halten kann, ist nicht nur auf einem guten Weg, er hat sogar Gottes offenes Ohr für seine Bitten. Er mag das Ergebnis nicht immer gleich zu „schmecken“ bekommen, aber es wird ihm eines Tages in Form eines lebenswerten Lebens „serviert“ werden. So jemanden nennt die Bibel einen vollkommenen Menschen, denn er lenkt nicht nur seine Worte, sondern letztlich auch sein eigenes Schicksal in die richtige Richtung (Jak 3,2–12). Sprache ist mehr als die Worte, die unseren Mund verlassen. Sprache sind auch unsere Denkmuster. In welchen Bahnen „fließen“ meine Gedanken? Lasse ich ihnen freien Lauf oder lenke ich sie in eine bestimmte Richtung? Nicht alles, was wir den lieben langen Tag denken, ist der Rede wert. Petrus stellt hier „das Gute“ und den „Frieden“ als erstrebenswert heraus. Es geht letztlich um die Frage: Was für ein Mensch möchtest du (einmal) sein? Was für ein Leben möchtest du (morgen) führen? Petrus ermutigt dich und mich: Führe es schon heute. Wozu warten? Es heißt in der Bibel bekanntlich: „Jeder Mensch wird ernten, was er gesät hat.“ (Gal 6,7 GNB) Das heißt, der Krumme erntet ein krummes Leben, die Friedensstifter ernten Frieden und gute Tage. Wer sich „unermüdlich und mit ganzer Kraft für den Frieden“ einsetzt (1 Ptr 3,11 Hfa), dem gilt die Verheißung: Gott ist dir nah und er hört dein Gebet. Mehr noch, er kann erleben, wie dann „der Frieden Gottes, der alles menschliche Begreifen weit übersteigt“, sein „Denken und Wollen im Guten bewahren“ wird, und er „geborgen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus“ leben darf (Phil 4,7 GNB). Gott gebe es!

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