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Andacht

Andacht 23. Januar 2022

23. Januar 2022 | Jessica Schultka

Andacht 23. Januar 2022

Bildnachweis: nild / photocase.de

Ich aber sprach, als es mir gut ging: Ich werde nimmermehr wanken. Denn, HERR, durch dein Wohlgefallen hattest du mich auf einen starken Fels gestellt.

Das Jahr ist noch jung und unverbraucht. Nach einem ungewöhnlichen und etwas anstrengenden Jahr 2020 starten viele mit großen Erwartungen in das neue. Wird es besser laufen? Wie werden wir die Segnungen Gottes erleben? David beschreibt in seinem Psalm genau diese positive Erfahrung und Erwartung: „Ich werde nimmermehr wanken.“ Wenn alles gut läuft – Job, Familie, Kinder, Finanzen, Gesundheit –, dann kommt es einem manchmal so vor, als könne einen nichts mehr bremsen. Doch schon wenig später das Gegenteil: „Aber als du dein Antlitz verbargest, erschrak ich.“ (V. 8) So kann es sein, dass alles perfekt scheint, das Leben gut durchdacht und für die Zukunft gesorgt ist. Jetzt kann ich auf der Welle des Erfolgs surfen und dann zerstört sich alles mit einem Schlag: Die Partnerschaft zerbricht, die Arbeitsstelle ist in Gefahr, ein Fehltritt und der gute Ruf ist dahin. Das Leben ist flüchtig und so auch unsere Sicherheiten. Wer gibt uns Halt? Wohin können wir flüchten, wenn alles zerbricht? Wer garantiert mir, dass es weitergeht, auch wenn ich ins Bodenlose zu fallen drohe? David zeigt den Ausweg: „Zu dir, HERR, rief ich und flehte zu meinem Gott. Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet.“ (V. 9.12) Die Krisenzeiten werden nicht ausbleiben, dennoch gibt es einen Heimathafen, den wir in solchen Zeiten ansteuern können: Es ist das Vertrauen in die Güte und Treue Gottes, der uns nicht verlässt. In ihm können wir zur Ruhe kommen, unsere Trauer, Verzweiflung, den Frust ablegen. Nicht immer verändert sich die Situation augenblicklich. Sie ist aber vielleicht durch das Bewusstmachen, dass es einen tragenden und liebenden Vater gibt, leichter erträglich. Im kommenden Jahr dürfen wir unsere Pläne, unsere Hoffnungen, unsere Ängste erneut in Gott geborgen wissen. Du hältst mich fest, lässt mich nicht ins Bodenlose fallen und bist ein Hafen für meine aufgewühlte Seele. (PsalmBerührungen 1, S. 30)

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