Andachten

Andacht

Andacht 25. Januar 2022

25. Januar 2022 | Eberhard Schulze

Andacht 25. Januar 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Folgt allein dem Herrn, eurem Gott, nach und achtet ihn. Gehorcht seinen Geboten und hört auf seine Stimme! Dient ihm und haltet euch an ihn! Der falsche Prophet oder Träumer aber soll hingerichtet werden. Denn er hetzt euch gegen den Herrn, euren Gott, auf ... So sollt ihr das Böse aus eurer Mitte entfernen.

Die Tagespresse berichtete wiederholt von einer Prügelei in der Straßenbahn mit mehrfacher schwerer Körperverletzung. Zwei Wochen nach der Tat titelte sie in der Wochenendausgabe: „Polizei räumt schwere Fehler ein“, um in der darauffolgenden Ausgabe erneut mit der Schlagzeile zu öffnen: „Wieder Prügelattacke in Magdeburg“. Wenn wir Realisten sind, wissen wir: Wir werden mit der Sünde, mit dem Bösen, nie fertig werden. Das Paradies – das Reich Gottes – ist uns für die Zeit nach der Ankunft Jesu vorbehalten. Es gehört zu seiner Lehre, dass Streit und Kriege nicht aufhören werden (Mt 24,6). Was bleibt uns also bis zur Wiederkunft Jesu zu tun? Wie vermögen wir das Böse aus unserer Mitte möglichst zu entfernen? Der erste Schritt zur Entfernung des Bösen ist, Liebe zu üben und ein vorbildhaftes Verhalten nach Gottes Geboten zu praktizieren. Der nächste Schritt wäre, gute und aufrichtige Beziehungen zu pflegen, gut zu kommunizieren und vor Ermahnungen nicht zurückzuschrecken (Mt 18,15–17; 2 Tim 4,2). Kommen wir damit nicht zum Ziel, wird eine Trennung vom Bösen unaufhaltsam sein (1 Kor 5,11–13). Auch diesbezüglich gäbe es viele Abstufungen. Alles hat Jesus uns vorgelebt. In seiner Taufe nahm Jesus die Sündenlast der ganzen Welt auf sich (Mt 3,13–15). Er trug sie bis ans Kreuz, um dafür zu leiden und zu sterben. So überwand er mit seinem Tod das Böse dieser Welt. Sein Opfertod ist für uns eine sichere Zusage der Auferstehung und des ewigen Lebens. Wir beklagen häufig die Ungerechtigkeit dieser Welt und dass die Täter oft genug mehr geschützt sind als ihre Opfer. Doch das allein ist nicht im Sinne Jesu. Sondern es gilt, den Kampf zu kämpfen und mit Anstrengungen zu versuchen, dem Bösen verhältnismäßig zu begegnen. Jesu Opfer berechtigt ihn zum Gericht und zur Vergebung für diese Welt (Joh 5,27–29). Mit seiner Wiederkunft wird das Böse für alle Zeit überwunden sein.

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