Andachten

Andacht

Andacht 11. Februar 2022

11. Februar 2022 | Ingrid Naumann

Andacht 11. Februar 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Wenn die Apostel mit Jesus zusammen waren, fragten sie ihn immer wieder: „Herr, wirst du Israel jetzt befreien und unser Königreich wiederherstellen?“ „Die Zeit dafür bestimmt allein der Vater“, erwiderte er, „es steht euch nicht zu, sie zu kennen.“

Bist du auch manchmal entmutigt und siehst nur Dunkel um dich herum? Manchmal hängen die Wolken tief in unserem Leben und sie lasten dann schwer auf unserer Seele. Und wenn dann noch einige Tage lang der Regen vom Himmel prasselt, dann fällt es uns immer schwerer, Sonne im Herzen zu haben. Wie mag es den ersten Nachfolgern Jesu ergangen sein, als Jesus von ihnen wegging? Ihre ganze Hoffnung auf eine bessere Zukunft in ihrer irdischen Heimat war damit weg, sie dachten ja, dass Jesus alles verändern und sie aus der Knechtschaft der Römer befreien würde. In den vorgenannten Texten sagt Jesus eindeutig und klar zu ihnen, dass die Zeit dafür allein der Vater bestimme und es ihnen nicht zustünde, sie zu kennen. Hatte Jesus die Jünger nicht verstanden oder hatten sie ihn nicht verstanden? Drei Jahre waren sie mit ihm gegangen, hörten ihn, sahen seine Wunder und doch konnten sie seine Botschaft nicht durchdringen. Jesus lässt sie nicht im Unklaren über die Zukunft und gibt ihnen Weisung und Hoffnung in den Versen 8 und 9: „Aber wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, werdet ihr seine Kraft empfangen. Dann werdet ihr von mir berichten – in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samarien, ja bis an die Enden der Erde.“ (NLB) Oft sind wir entmutigt und fragen uns, wie es geschehen kann, dass Gott unsere Gemeinden zu neuem Leben erweckt. Doch der Heilige Geist schließt Türen auf, die wir nicht öffnen können – er kann unser Leben verändern, wo wir es nicht schaffen –, aber hindurchgehen müssen wir selbst. Jesus betet: „Dein Reich komme“ (Mt 6,10), und wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind, dann wird seine Sehnsucht auch die unsere sein und bleiben. Wir werden sie immer wieder aussprechen, im Gottesdienst, im persönlichen Gebet, in unserem Herzen, in Stunden der Freude und in Zeiten des Leids, als Menschen, die auf ihren Herrn warten. Amen, ja komm, Herr Jesus.

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