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Andacht

Andacht 18. Februar 2022

18. Februar 2022 | Roland Nickel

Andacht 18. Februar 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Aber der Engelfürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage widerstanden; und siehe, Michael, einer der Ersten unter den Engelfürsten, kam mir zu Hilfe, und ihm überließ ich den Kampf mit dem Engelfürsten des Königreichs Persien.

Gläubige Menschen legen Gott regelmäßig ihre Sorgen und Anliegen vor. Besonders intensiv sind diese Gebete, wenn es um wichtige Entscheidungen im Leben geht oder wenn liebe Menschen schwer erkrankt sind. Wir wünschen uns so sehr, dass Gott antwortet, wir sehnen uns danach, dass Gott uns hilft oder zeigt, welche Wege wir gehen sollen. Doch hin und wieder scheint der Herr nicht zu antworten und sich nicht um unser Anliegen zu kümmern. In solchen Situationen hilft mir das, was der Prophet Daniel erlebt hat. Er hatte eine Reihe von intensiven Visionen über die Weltgeschichte und die Endzeit offenbart bekommen. Das alles nahm ihn so stark mit, dass zeitweise keine Kraft mehr in ihm war (V. 8). Er sehnte sich danach, zu verstehen, neue Energie zu bekommen, aber manchmal schien Gott auf seine Gebete nicht zu reagieren. In unserem Text heißt es, dass der Engel Gottes erst nach 21 Tagen zu ihm kam. Warum hatte das so lange gedauert? Die Antwort überrascht: Weil der Engel des Herrn Widerstände überwinden musste. Er kämpfte gegen den Engelfürsten von Persien. Solange wir auf dieser Welt sind, hält der Kampf zwischen Gut und Böse an, und auch die Engel Gottes, die auf unserer Seite sind, müssen sich dem stellen. Nicht nur bei Daniel, auch bei uns. Dennoch gibt es eine gute Nachricht: „Von dem ersten Tage an … wurden deine Worte erhört.“ (V. 12) Das ist tröstlich: Während wir warten, ist Gott an der Arbeit, ja schon während wir beten. Er erhört uns und setzt alles in Bewegung, um uns zu helfen. Der ganze Himmel kämpft für uns. Gott handelt und deshalb können wir zur Ruhe kommen. Wenn wir auf Gottes Antwort warten, liegt es nicht immer daran, dass unser Glaube zu klein ist oder dass unsere Freunde zu wenig beten. Nein, der Grund ist der Kampf, der in der unsichtbaren Welt stattfindet. Wir wissen nicht, was dort alles passiert. Aber es gilt das, was Jesus selbst Daniel zugesagt hat: „Hab keine Angst, du bist unendlich geliebt! Friede sei mit dir.“ (V. 19 NLB)

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