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Andacht 19. Februar 2022

19. Februar 2022 | Alexander K.

Andacht 19. Februar 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Auf ihrem Weg nach Jerusalem kamen Jesus und die Jünger auch in ein Dorf, in dem eine Frau mit Namen Marta sie in ihr Haus einlud. Ihre Schwester Maria saß Jesus zu Füßen und hörte ihm aufmerksam zu.

Die Geschichte von Marta und Maria hat viele lehrreiche Aspekte, und ich möchte heute einen herausgreifen, den ich „das Notwendige erkennen“ nenne. Wir sehen es zu Anfang bei Marta, als sie die gute und richtige Entscheidung trifft, Jesus in ihr Haus einzuladen. Für die Beziehung zu Jesus brauchen wir eine direkte Begegnung mit ihm, und Marta schafft genau dafür die Voraussetzung. Wir können uns jetzt fragen, wie uns das heute gelingen kann, weil wir diese Art von Begegnung mit Jesus gar nicht haben können. Doch in Offenbarung 3,20 sagt Jesus: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand mich rufen hört und die Tür öffnet, werde ich eintreten, und wir werden miteinander essen.“ (NLB) Für mich klingt das wie bei Marta und Maria. Wie reagieren wir darauf? Haben wir das Gefühl, erst noch ein paar Dinge in Ordnung bringen und auf den richtigen Moment warten zu müssen? Es ist noch nicht so lange her, da habe ich bei mir entdeckt, wie es mir immer wieder passiert, dass ich der Begegnung mit Jesus ausweiche. Nicht unbedingt bewusst, einfach nur durch ganz alltägliche Dinge. Morgens nur schnell einen Blick aufs Handy werfen und schon verrinnt die Zeit … Ein voller Tag mit einer späten Sitzung in der Gemeinde, und zu Hause bin ich dann zu kaputt, um noch mit Gott ins Gespräch zu kommen. Selbst am Sabbat, dem ultimativen Tag für eine Unterbrechung des Alltags und Zeit mit Gott, ist es nicht immer so leicht, in diese Ruhe zu kommen. Es ist ganz normal, dass uns so etwas passiert. Es zeigt mir aber auch, wie schnell jeder von uns in ähnliche Situationen kommen kann. Und wie Marta verpassen wir dann aus ähnlich guten und nachvollziehbaren Gründen die Begegnung mit Gott. Jesus möchte uns davor schützen, die Ausgewogenheit zwischen Aktivität und geistlichem Wachstum aus dem Blick zu verlieren. Es gibt eine Sache, die durch nichts zu ersetzen ist und die für unser Leben wichtiger ist als jede gute Alltagsnotwendigkeit: ein Leben mit Gott, in

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