Andachten

Andacht

Andacht 04. März 2022

04. März 2022 | Marli Weigt

Andacht 04. März 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft.

Nie ist mir dieses Wort tröstlicher gewesen als in der Zeit, als mein Mann starb. Es schmerzt zutiefst, wenn man sehen und erleben muss, wie ein geliebter Mensch, der sein ganzes Leben lang gesund und kräftig war, plötzlich von Krankheit gezeichnet wird. Wenn man sieht, wie der Körper immer weniger wird, kraftlos und zerbrechlich. Mehr denn je wurde uns in dieser Zeit bewusst, dass diese Vergänglichkeit wirklich nicht das Ziel des Schöpfers mit seinen Menschenkindern sein kann. Wurden wir einst in Vollkommenheit geschaffen, um dann ein Leben voll Mühe und Arbeit, Schmerzen, Leid, Krankheit und Tod zu führen, das dann für immer vorbei ist? Natürlich versucht jeder Mensch, sich auch schöne Zeiten zu ermöglichen. Aber Feste und Feiern, Urlaub, Spiel und Spaß, Genuss und Wohlstand können alles Leidvolle nicht aufwiegen. Wir leben in einer zerstörten Welt. Seitdem die ersten Menschen einer anderen Stimme als der ihres Schöpfers gefolgt sind, hat sich diese satanische Macht auf dieser Erde breitgemacht. Und nur Gott, der Allmächtige, der Schöpfer selbst konnte dieses Elend wenden. Seine Worte und seine Gedanken über uns Menschen und unseren Planeten sind uns bis heute in der Bibel erhalten. Das Evangelium ist sein Rettungsplan. Er will nicht alles vernichten, nein, er setzt sich für seine Geschöpfe ein. Jesus Christus, der Mensch wurde und für uns die Schuld beglich, tat das aus Liebe, damit „alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh 3,16). So wie Jesus Christus auferstanden ist, werden auch alle Gläubigen auferstehen und die noch Lebenden in einen neuen Leib verwandelt werden, um auf einer neuen Erde ewig mit Gott zu leben. Darüber spricht der Abschnitt in Korinther, dem der Eingangstext entnommen ist. Gott hat dem Evangelisten und Propheten Johannes aufgetragen, diese Zukunftsperspektive Gottes für seine Schöpfung aufzuschreiben, mit der Bekräftigung: „Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!“ (Offb 21,5) „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“ (V. 4)

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