Andachten

Andacht

Andacht 10. März 2022

10. März 2022 | Heike Steinebach

Andacht 10. März 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Ich liebe es, mit dem Auto durch die Waschanlage zu fahren. Ich war schon mit den unterschiedlichsten Autos dort, alten und großen und heute mit einem kleinen Fiat 500. Ich hatte erst Bedenken, ob dieses kleine Auto die riesigen Bürsten unbeschadet überstehen würde. Als ich mittendrin war und die Bürsten das Auto mit großem Lärm rechts und links bearbeiteten, von unten der Unterboden gereinigt wurde und ich durch das Glasdach die große Bürste über meinem Kopf beobachtete, hätte es mir schon mulmig werden können. Aber ich kenne mein Auto und vertraue darauf, dass es dem Druck der Bürsten standhält. In seinem Inneren fühle ich mich trocken, warm, geborgen und geschützt. So ist es auch in meinem Leben: Oft scheinen mich Sorgen und Probleme wie bedrohliche Bürsten zu erdrücken. Wie gut ist es dann zu erleben, dass Gott mich von allen Seiten umgibt und schützt. Ich habe das schon oft erlebt. Da lag ich mit einer Krankheit, die mein Leben bedrohte, im Bett und ich konnte nichts mehr tun. Aber meine Familie und meine Freunde waren da, die alle meine Arbeiten übernahmen. Ich wusste, dass meine Gemeinde für mich betete. Und sie alle halfen mir, wo sie nur konnten. Als mein Mann am Ende unseres Urlaubs in Schweden einen Herzinfarkt hatte und ich nicht wusste, wie ich mit drei Kindern, Hund und Wohnwagen nach Hause kommen sollte, hat Gott mir Menschen geschenkt, die sich anboten, nach Schweden zu kommen und uns zu holen, samt Wohnwagen. Und Gott hat dafür gesorgt, dass mein Mann am Leben blieb und wir gemeinsam die Heimreise antreten konnten. Gott umgibt uns, er schützt uns, tröstet und hilft. Um uns das zu zeigen, hat er hier auf der Erde viele Werkzeuge, mit denen er arbeitet. Für mich sind es immer wieder meine Familie, meine Gemeinde und meine Freunde; manchmal aber auch wildfremde Menschen und sogar Tiere, wie meine kleine Katze, die mich nachts weckt, wenn sie merkt, dass ich zu unterzuckern drohe. Auch ich möchte ein Werkzeug Gottes sein. Das kann ich aber nur, wenn ich mit offenen Augen durch den Tag gehe und dort helfe, wo ich sehe, dass Hilfe nötig ist. Wie steht es mit dir?

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