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Andacht

Andacht 25. April 2022

25. April 2022 | Holger Hentschke

Andacht 25. April 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Denn er schickt seine Engel für dich aus, um dich zu behüten, wo immer du gehst.

Zwei Freunde – keine steten Kirchgänger – und ich waren mit den Motorrädern im Münsterland unterwegs. Wir genossen das schöne Wetter, die Gemeinschaft und die Kurven. Nach einer kurzen Pause, in der wir über die beeindruckende Landschaft geredet hatten und ich mal wieder einen Hinweis auf den Schöpfer gegeben hatte – was müde belächelt wurde –, begaben wir uns auf den Heimweg. Wir fuhren hintereinander her und plötzlich sah ich im Rückspiegel zwei weitere Motorradfahrer. Mir war unklar, wo die so plötzlich hergekommen waren. Gemächlich überholten sie uns und grüßten freundlich. Sie blieben eine kurze Weile vor uns und vor einer Kombination aus mehreren Rechts- und Linkskurven gaben sie uns ein Zeichen, das Tempo zu reduzieren. Obwohl unsere Geschwindigkeit im erlaubten Bereich war und auch keine Schilder uns anwiesen, langsamer zu fahren, befolgten wir den Rat der anderen Biker. Gott sei Dank, denn in der Kurvenpassage war neu geteert worden und die Bauarbeiter hatten reichlich Rollsplitt auf den frischen Teer geworfen. Kein Schild warnte uns vor der Gefahr; da gab es nur die zwei Motorradfahrer, die nach ihrer Warnung auch schon nicht mehr zu sehen waren. Bei nächster Gelegenheit hielten wir an und beide Mitfahrer hatten plötzlich Redebedarf: „Holger, das waren doch Schutzengel, oder? Wenn die uns nicht gewarnt hätten, wären wir drei gestürzt. Wo kamen die plötzlich her und wo sind sie dann hin? Was sagt deine Bibel über Schutzengel? Glaubst du, dass es die gibt?“ Fragen über Fragen. Am nächsten Morgen beim gemeinsamen Frühstück waren sie einverstanden, für unsere Tour zu beten: Nachdem ich alle ihre Fragen beantwortet hatte, kamen wir auf die Idee, Gott gemeinsam um weitere Bewahrung zu bitten. So standen drei Motorradfahrer am Fahrbahnrand einer Landstraße im Münsterland und sprachen mit Gott. Das Erlebnis hat die beiden Freunde lange begleitet und sie sagten, dass sie es niemals vergessen würden. Sie sind zwar keine frommen Kirchgänger geworden, aber sie haben Gott erlebt, und wer weiß, was in ihrem Leben noch passiert und in welche Situationen sie kommen, in denen sie sich an diese Erfahrung und das Gebet an der Landstraße erinnern.

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