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Andacht

Andacht 30. April 2022

30. April 2022 | Gerhard Mellert

Andacht 30. April 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Darum, so spricht der HERR: Wenn du dich zu mir hältst, so will ich mich zu dir halten, und du sollst mein Prediger bleiben. Und wenn du recht redest und nicht leichtfertig, so sollst du mein Mund sein.

Ein Sprichwort lautet: „Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär.“ Nun gibt es aber das Wort wenn. Wenn, dann; wenn nicht, dann nicht. Das kann auch positiv sein, wie der Jeremiatext heute zeigt. Er enthält eine herrliche Verheißung, die Gott aber nur unter einer Voraussetzung erfüllt. Er will mit uns sein und uns segnen, „wenn du dich zu mir hältst“. Solche Bedingungen tauchen an vielen Stellen der Heiligen Schrift auf. Zum Beispiel in Form einer Verheißung: „Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.“ (Apg 2,21) In unserem Text ist es eine Bedingung: „Wenn du dich zu mir hältst.“ Wie halten wir uns zu Gott? Einmal durch den Glauben an ihn, durch das Hören auf sein Wort, durch völlige Hingabe und indem wir uns freudig zu ihm bekennen. Wir sollten uns unter allen Umständen an Gott halten. Ob wir reich oder arm, krank oder gesund sind, Freude oder Leid empfinden, in guten wie in bösen Tagen. Manchmal prüft Gott seine Nachfolger, ob sie unter allen Umständen zu ihm halten. Dann gilt uns die Verheißung: „So will ich mich zu dir halten.“ Das ist gewaltig. Gott geht auf mich ein und macht mich zu seinem Bundesgenossen. Er steht mir in allen Lebenslagen bei und verlässt mich nicht. Er schämt sich meiner nicht, sondern bekennt sich zu mir, behütet mich wie seinen Augapfel, verteidigt und segnet mich. Viele Beispiele der Bibel bestätigen, dass Gott sich zu den Seinen hält. Ich denke an Noah, Abraham, Josef in Ägypten, Mose, Josua, David, Daniel und viele mehr. Ich verstehe das als eine göttliche Zusage für jeden persönlich: Wenn du dich zum Herrn hältst, dann wird sich der Herr zu dir halten. Vielleicht denkt der eine oder andere: Schaut euch einmal diesen und jenen an, der Gott gedient hat, und doch geht es ihm schlecht. Vielleicht ist es nicht immer auf Anhieb sichtbar, vielleicht auch nicht immer in natürlichen Dingen greifbar, dass der Herr zu einem hält, doch er sagt es uns sicher zu. Gott will sich im Leben zu uns halten, weil er uns unendlich liebt.

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