Andachten

Andacht

Andacht 05. Mai 2022

05. Mai 2022 | Heidemarie Klingeberg

Andacht 05. Mai 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe, und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut.

Für einige Wochen wird das Altarbild der evangelischen Lukaskirche in München verborgen und durch ein modernes Kunstwerk des zeitgenössischen Malers Gerhard Rießbeck ersetzt, der im Jahr 2019 den Kunstpreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern erhielt. Das Werk trägt den Titel „Das Haus des Malers“ und gehört zu einer Häuserserie, die von einem Grönlandaufenthalt des Künstlers inspiriert wurde. „Das Haus des Malers“ zeigt eine schwarze, eine leuchtend weiße und eine bunte Seite. Auf dem Dach spiegeln sich die Wolken. Klare Linien, der graue nordische Schneehimmel, ein felsiger, karger Boden, teilweise noch schneebedeckt, die Ahnung von Frühling liegt bereits in der Luft. Ein eindrucksvolles Gemälde voller Symbolik. Wofür steht das Bild des Hauses? Es ist unser Lebenshaus. Manchmal liegt eine Seite total im Schatten, manchmal leuchtet es ganz hell, und meistens ist es bunt. Was brauchen wir, um uns in unserem Lebenshaus zu Hause zu fühlen? Zuflucht, Wärme, Geborgenheit, Ruhe, liebe Menschen, die uns umarmen, wenn wir heimkommen, etwas Gutes zu essen, Schönheit, Musik. Und unser Haus muss auf einem festen Fundament stehen, auf das man Leben und Beziehungen gründen kann. Es soll halten, wenn die Stürme kommen, wenn es draußen dunkel und kalt wird oder die Trauer an die Tür klopft. Unser Haus braucht ein Licht, das Orientierung gibt, wenn es Nacht wird. „Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit“, schreibt der Apostel Petrus (2 Ptr 1,19 Hfa) so treffend. „Meine Worte“, sagt uns Jesus, „sind der Felsengrund, auf den du dein Lebenshaus bauen kannst.“ Gottes Worte sind die Zusagen, auf die wir uns felsenfest verlassen, von denen wir leben können. Es war wieder Petrus, der diese Wahrheit so einfach und klar auf den Punkt gebracht hat: „Herr, zu wem sollten wir denn gehen? … Nur deine Worte schenken das ewige Leben. Wir glauben und haben erkannt, dass du der Heilige bist, den Gott gesandt hat.“ (Joh 6,68–69 Hfa) Auf diesen festen Grund können wir unser Lebenshaus bauen – das irdische und das ewige.

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